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Spezial-Tabletts erwärmen punktgenau

Klinikum Peine Spezial-Tabletts erwärmen punktgenau

Einen wichtigen Schritt in der Modernisierung des Hauses haben die Mitarbeiter des Klinikums in Peine getan: Nach sieben Monaten Bauzeit wurde die neue Küche in Betrieb genommen.

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Jörg Gehrke ist Koch im Peiner Klinikum. Er zeigt einen der neuen Speisewagen mit den Tabletts, die zwei kreisrunde Markierungen haben. Auf die Markierungen wird das Geschirr platziert, auf dem Essen warmgehalten werden muss. Das Heizen geschieht mit Hilfe der Induktionstechnik.

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Peine. Drinnen blitzt und blinkt die Edelstahl-Einrichtung, durch die Fenster fällt der Blick nach draußen auf das Gelände hinter dem Peiner Klinikum.

In die neue Küche und die erst vor wenigen Wochen in Betrieb gegangene Caféteria für Patienten und Besucher wurden etwa 3,3 Millionen Euro investiert. „Eine Investition, die sich lohnt,“ sagte Verwaltungsdirektor Arturo Junge. „Denn eines ist sicher: Patienten im Krankenhaus sind hier sehr kritisch – und wir wollen diesen Anforderungen weiter gerecht werden.“ Das Krankenhaus sei jetzt in der Lage, in der Speisenzubereitung mit modernster Technik und schonenden Kochverfahren den Patienten ein noch besseres Angebot zu machen, erklärte Junge weiter.

Dazu wurde in innovative Methoden wie die Induktionstechnik bei der Speisenzubereitung und Speisenausgabe investiert, die sicherstellt, dass das Essen jeweils die gewünschte Temperatur hat.

Das Essen wird in speziellen Wagen auf Station gebracht, dort wird über hochmoderne Tabletts und entsprechendes Geschirr die erforderliche Temperatur garantiert. Leistungsfähige Backöfen mit reduzierten Garzeiten ermöglichen eine schnelle und schonende Zubereitung der Speisen.

Gekocht und zubereitet werden täglich Früh-, Mittags- und Abendmahlzeiten für etwa 300 Patienten, 120 Mittagessen für Mitarbeiter und 300 Essen für Schulen in Stadt und Landkreis Peine. Auf immer größere Resonanz stößt auch das Catering-Angebot der Küche, das inzwischen von vielen Privatpersonen und Firmen für die Ausrichtung von Feiern genutzt wird.

Aber auch die etwa 40 Mitarbeiter in Küche und Caféteria freuen sich: Zwar musste die Küche aus dem Erd- in das Untergeschoss umziehen, durch die Hanglage ist der Ausblick allerdings wieder ebenerdig, es fällt Tageslicht hinein, und die Küche ist voll klimatisiert. „Besonders im Sommer wurde es in der alten Küche manchmal ganz schön heiß“, erinnert sich Gundula Meißner, Leiterin der Wirtschafts- und Versorgungsdienste im Klinikum.

Durch den Umzug von Küche und Caféteria ist nun das Erdgeschoss frei, in dem nun in einer weiteren Bauphase sämtliche Funktionsabteilungen des Klinikums konzentriert werden sollen.

Fehlt nur noch eins: Gesucht wird ein neuer Küchenchef, der Spaß daran hat, mit einer motivierten Mannschaft der Küche und der Caféteria weiter den Pfiff und das gewisse Extra zu geben.

Fakten-Zahlen zur Küche

Kosten: 3,3 Millionen Euro

Bauzeit: 7 Monate

Fachplaner: 11

Baufirmen: 20

Starkstromleitungen: 13.500 Meter

Kabelgräben: 170 Meter

Schwachstromleitungen: 1400 Meter

Leuchten: 148 Stück

Abbruch: 620 Quadratmeter

Kernbohrungen: 380

Baustahl: 24 Tonnen

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