Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
„Spaß am Dienst vermitteln“

Interview „Spaß am Dienst vermitteln“

Nachgefragt beim künftigen Ortsbrandmeister von Stederdorf Timm Daniel Wiesemann

Nach 24 Jahren gibt es einen Generationswechsel an der Spitze der Ortswehr in Stederdorf. Sie übernehmen die Position von Detlef Hahn. Wie ist es dazu gekommen?
Wir haben schon vor einigen Jahren mit dem Ortsbrandmeister Detlef Hahn und seinem Stellvertreter Francesco Schweer darüber gesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, einmal stellvertretender Ortsbrandmeister zu werden. Entsprechend habe ich die dazu nötigen Lehrgänge besucht. Als es dann Zeit wurde, den Wechsel tatsächlich vorzubereiten, kam Detlef Hahn auf mich zu und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, auch die Leitung der Wehr zu übernehmen. Das konnte ich – vor allem mit meinem Stellvertreter Reinhard Funk. Wir ergänzen uns sehr gut.

Wie ist die Feuerwehr in Stederdorf aufgestellt?
Wir sind eine Stützpunktwehr und unterstützen auch die Wehren in Essinghausen, Duttenstedt und Woltorf. Daher sind wir sehr gut ausgerüstet. Das bisherige Führungs-Duo hat den Boden gut bereitet. Wir haben ein Tanklöschfahrzeug mit 2400 Litern Wasser an Bord und ein Löschfahrzeug mit 600 Litern. Dazu kommt ein Bus. Auch die Ausstattung der Fahrzeuge ist sehr gut. Wir haben zum Beispiel einen Rettungssatz dabei, mit dem wir optimal technische Hilfe zum Beispiel bei Unfällen leisten können. Diese Einsätze werden immer mehr.

Gehört zu Ihren Einsatzgebieten auch die Autobahn?
Nein, wir haben innerhalb der Stadtwehr die Aufgaben verteilt und für die Autobahn sind die Kameraden in der Kernstadt zuständig.

Viele freiwillige Feuerwehren klagen über den Mangel an Mitgliedern. Wie ist Stederdorf aufgestellt?
Wir haben zurzeit 46 Mitglieder die aktiv am Dienst teilnehmen. In der Jugendwehr sind 23 Mitglieder dabei. Das ist für uns auch eine gute Möglichkeit, Nachwuchs zu gewinnen. Mir ist es wichtig, dass ich wenn ich das Amt am 18. Dezember offiziell übernehme, auch die derzeit aktiven Mitglieder motiviere, damit sie Spaß an der Arbeit in der freiwilligen Wehr haben. Sie sollen gern zum Dienst kommen. Außerdem will ich zusätzliche Mitglieder gewinnen, die nicht schon als Jugendliche bei uns gewesen sind.

Interview: Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr