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Stadt Peine Sozialministerin Reimann beim Paritätischen Peine: “Wir müssen neue Wege gehen“
Stadt Peine Sozialministerin Reimann beim Paritätischen Peine: “Wir müssen neue Wege gehen“
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16:00 10.11.2018
Feierten 40 Jahre Paritätischer Peine (v.l.): Henning Eschemann, früherer Geschäftsführer des Pari Peine, Birgit Eckhardt, Vorsitzende des Pari Niedersachsen, Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann, Landrat Franz Einhaus, Eva Schlaugart, ehemalige Geschäftsführerin des Pari Peine, Peines Bürgermeister Klaus Saemann und Heike Horrmann-Brandt, Vorsitzende des Pari Peine. Quelle: Janine Kluge
Peine

„Wir haben in der letzten Woche ordentlich gefeiert“, freute sich Heike Horrmann-Brandt, Geschäftsführerin des Paritätischen Peine, gestern beim Abschluss der Jubiläumswoche. Seinen 40. Geburtstag feierte der Verband – und auch die niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann kam in das Peiner Forum, um zu gratulieren.

„Der Paritätische Peine hat eine gewichtige Bedeutung für unsere soziale Infrastruktur im Landkreis Peine“, betonte Landrat Franz Einhaus in seiner Begrüßungsrede. Neben dem Landrat waren unter anderem der Bürgermeister Klaus Saemann, Landesminister Matthias Möhle und die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, zu Gast. Hinzu kamen mehr als 100 Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft sowie von Mitgliedsverbänden und Organisationen.

„Digitalisierung wird keine Gesundheitsversorgung ersetzen“

Der Landrat dankte dem Paritätischen für eine Jubiläumswoche, die einem „kleinen Feuerwerk“ glich, konnte aber auch seine direkten Worte in Richtung Ministerium nicht zurückhalten. „Wir müssen auch die Entwicklung in der Zukunft im Blick haben und da gibt es einige Bereiche, bei denen wir noch nicht wissen, wo die Reise hingeht“, sagte Einhaus. Und auch die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen, Birgit Eckhardt, mahnte: „Sozialpolitik darf keine Sparpolitik werden.“ Sie blickte auf die einstigen Anfänge des Paritätischen zurück, als die ersten Mitglieder noch in großen Henkeltöpfen Essen auslieferten. „Heute gibt es Arbeit genug, nur die Mitarbeiter fehlen.“ Das derzeit viel diskutierte Thema Digitalisierung sei ein „wichtiges Thema“, das aber nicht den Fachkräftemangel bekämpfen werde. „Und auch Gesundheitsversorgung wird sie nicht ersetzen“, so Eckhardt.

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann stellte Projekte zum Thema „Digitalisierung“ vor. Quelle: Janine Kluge

Dr. Carola Reimann hingegen sieht in der Digitalisierung gerade auch im Pflege- und Gesundheitsbereich große Potenziale. „Gerade der soziale Bereich wird neue Wege brauchen und diese auch gehen müssen“, sagte die Sozialministerin und stellte verschiedene konkrete Projekte vor, an denen das Ministerium derzeit arbeite. Vom „Förderprogramm für ambulante Pflege im ländlichen Raum“ über ein „Projekt zur Stärkung der Mitarbeiter“ bis zum „Gesundheitstablet für psychisch kranke Menschen“ und „technisch unterstützte Wohnumgebungen“ stellte Reimann viele Projekte vor, die derzeit in der Politik diskutiert werden. „Ich finde, die Pflege hat endlich den Stellenwert und die Bedeutung in der Öffentlichkeit, den sie verdient“, sagte die Sozialdemokratin. „Wir hatten noch so viel zu diesem Thema in den Koalitionsverträgen wie jetzt. Wir wissen, dass der Bedarf steigt und wir müssen jetzt die Weichen stellen.“

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann sprach bei der Jubiläumsfeier des Paritätischen Peine im Forum über Digitalisierung im Pflege- und Gesundheitsbereich. Quelle: Janine Kluge

Von Janine Kluge

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