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Sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung

Gericht: Gefährliche Körperverletzung Sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung

Mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung endete ein Prozess gegen einen 25-jährigen Mann aus Garmissen im Kreis Hildesheim, der wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Peine stand.

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Amtsgericht Peine: Hier wurde gefährliche Körperverletzung verhandelt.

Quelle: ale

Peine. Im Oktober des vergangenen Jahres suchte der junge Mann mit Pfefferspray und einem Teleskopschlagstock gegen 8 Uhr morgens den Mieter seiner Schwester in Wipshausen auf. Dieser öffnete nach dem Klingeln die Tür und wurde daraufhin mit Pfefferspray besprüht, was starke Rötungen und Reizungen der Augen zur Folge hatten. Aus Angst vor dem ausgefahrenen Schlagstock und weiteren tätlichen Angriffen habe er sich sofort in sein Schlafzimmer zurückgezogen, gab der Wipshäuser an.

Den Aussagen des Beschuldigten nach ging dem tätlichen Angriff ein länger dauernder Streit mit dem Opfer voraus. Immer wieder habe er sich durch „dumme Sprüche“ beleidigt, zeitweise auch schikaniert gefühlt. Auch an dem Morgen des Tattages habe ihn der Wipshäuser ausgelacht und geschubst, woraufhin er das Pfefferspray im Affekt betätigt haben will, so der Angeklagte.

„Ich wollte ihm nichts tun, sondern nur Angst einflößen. Er ist doch viel größer als ich, es war einfach dumm“, gab der Garmisser zu. Ob der Teleskopschlagstock tatsächlich zum Einsatz kam, konnte während der Verhandlung nicht geklärt werden. Der Mieter trug zwar eine geringe Verletzung an einer Körperseite davon, ist sich aber selbst nicht sicher, ob diese wirklich vom Stock stammt oder ob er im Schreck gegen den Türrahmen stieß, sagte er.

Mit einem Strafmaß von sechs Monaten auf Bewährung folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwältin, allerdings beinhalten die Bewährungsauflagen auch das Ableisten von 60 Sozialstunden.

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