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Stadt Peine Schulleiter mit Herz: Jürgen Degener genießt nun den Ruhestand
Stadt Peine Schulleiter mit Herz: Jürgen Degener genießt nun den Ruhestand
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12:01 09.05.2018
Ein letztes Gruppenfoto zum Abschied (v.l.): Annika Tölle (Konrektorin in Vertretung), Thorsten Schwalenberg (komissarischer Schulleiter), Christine Degener, Jürgen Degener (ehemaliger Schulleiter) und Anne Langeheine (Konrektorin). Quelle: Janine Kluge
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Peine

Seit März ist Degener aus dem Schuldienst entlassen, jetzt feierten das gesamte Kollegium und einige seiner langjährigen Weggefährten Abschied. „Du warst ein verständnisvoller Schulleiter mit einem positiven Naturell“, sagte der kommissarische Schulleiter Thorsten Schwalenberg in seiner Ansprache. „Es verlässt uns eine besondere Lehrerpersönlichkeit, die viele junge Menschen mit großem Erfolg auf das Leben vorbereitet hat.“

Degener kam 2011 als kommissarischer Schulleiter an die BoWi, wie die Bodenstedt-Wilhelmschule mit Standorten am Friedrich-Ebert-Platz und in der Bodenstedtstraße auch genannt wird. Fast sieben Jahre leitete der heute 62-Jährige die Haupt- und Realschule – und das immer mit viel Herz und Engagement. „Ich habe gern hier gearbeitet“, sagt Degener, der in Schandelah wohnt und täglich mit dem Zug nach Peine gefahren ist.

Kollegen sangen ein eigenes Lied zum Abschied

Viele Herausforderungen habe der ehemalige Schulleiter zu meistern gehabt: das besondere Klientel, die Flüchtlingskrise und nicht zuletzt die Spekulationen über eine mögliche Schulschließung. „Damals hatten wir gar keine Perspektive. Und trotzdem haben wir unermüdlich weiter an neuen Projekten gearbeitet“, sagt er.

Bei Schülern und Mitarbeitern war Degener stets beliebt, die Kollegen schätzten die vertrauensvolle, fast freundschaftliche Arbeitsatmosphäre. Viele Blumen und gute Wünsche gab es deshalb zum Abschied, Geschenke, ein eigens für den neuen Ruheständler geschriebenes Lied und ganz viele Tränen.

„Wir haben jahrelang sehr eng zusammen gearbeitet, es war eine schöne Zeit“, sagt Konrektorin Anne Langeheine. „Dieser Abschied geht mir sehr nahe.“ Und auch bei Degener bleibt trotz vieler schöner Erinnerungen und Dankbarkeit ein Wermutstropfen. „Ich mache gern Pläne. Und mein Plan war, mich im Sommer nächsten Jahres in den Ruhestand zu verabschieden. Aber meine Gesundheit zwingt mich leider zu diesem früheren Schritt.“

In seinem neuen Lebensabschnitt widmet sich der 62-Jährige nun intensiv seiner Familie. „Ich lese gern und sehr viel, denn nun habe ich ja nicht mehr so viele spannende Geschichten aus dem Schulalltag, die ich meiner Frau erzählen kann“, scherzte Degener. „Ich gehe nun all meinen Lieblingsbeschäftigungen nach – die Arbeitszeit stört ja jetzt nicht mehr.“

Von Janine Kluge

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