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Stadt Peine Verbot durch Datenschützer: Kein Whatsapp an Peiner Schulen
Stadt Peine Verbot durch Datenschützer: Kein Whatsapp an Peiner Schulen
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15:50 23.01.2019
Der Messengerdienst Whatsapp kommt an Peiner Schulen nicht zum Einsatz. Quelle: dpa
Peine

Im privaten Bereich ist Whatsapp der zurzeit am weitesten verbreitete Messenger für die schnelle Kommunikation. Schulisch wird die Verwendung dieses Dienstes jedoch nicht nur kritisch gesehen, sondern von der niedersächsischen Datenschutzbeauftragten Barbara Thiel in einem Merkblatt als nicht zulässig eingestuft.

„Aus datenschutzrechtlicher Sicht wird der Einsatz von Whatsapp für schulische Zwecke, also zur dienstlichen Kommunikation zwischen Lehrpersonal und Schülern, als nicht zulässig angesehen“, heißt es in diesem Merkblatt. Die Behörde stuft dabei vor allem den Austausch von personenbezogenen Daten, die mit den einzelnen Nachrichten an die Empfänger verschickt werden, als problematisch ein. Eine Rechtsgrundlage dafür gäbe es laut Merkblatt im niedersächsischen Schulgesetz dafür nicht.

Allerdings gibt die Behörde keinerlei Empfehlungen, wie die einzelnen Schulen die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern handhaben sollte. Dies obliege den Schulen selbst. Auch im Landkreis Peine gilt diese Regelung. Fabian Laaß, Sprecher des Landkreises, bestätigte auf Anfrage der PAZ, dass die Schulen die Kommunikation eigenständig regeln. Eine solche Regelung werde in der Schulordnung festgelegt, die vorher alle schulischen Gremien durchlaufen habe, so Laaß.

Handyverbot am Silberkamp-Gymnasium

Die PAZ hat deshalb bei verschiedenen Peiner Schulen nachgefragt. Im Gymnasium am Silberkamp herrsche grundsätzlich Handyverbot während der Unterrichtszeit, gibt das Sekretariat an. Whatsapp sei verboten, denn zur Kommunikation zwischen Schülern untereinander und mit den Lehrkräften stehe das schuleigene „Silberweb“ zur Verfügung. Die laufe allerdings auf E-Mail-Basis und sei kein Messengerdienst. Zusätzlich stelle die Schule auch für die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Eltern eine spezielle Elternplattform zur Verfügung, heißt es weiter.

Christine Kropp, Rektorin der Gunzelin-Realschule, erklärt: „Wir haben ein pädagogisches Netzwerk, in dem Schüler und Lehrer eine eigene E-Mail-Adresse haben und darüber miteinander kommunizieren können. Hierfür musste im Vorfeld eine Benutzerordnung unterschrieben werden.“

Ähnlich handhabt es die Bodenstedt-Wilhelmschule. „Whatsapp ist an unserer Schule verboten“, erklärt Schulleiter Thorsten Schwalenberg. „Wir nutzen das iServ und können dort eine Kommunikation auf E-Mail-Basis zwischen Lehrern und Schülern gewährleisten.“

Von Grit Storz und Kathrin Bolte

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