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Schuldebatte: Kritik an „Schnellschuss“ von Meyer und Kentner

Peine Schuldebatte: Kritik an „Schnellschuss“ von Meyer und Kentner

Für Kopfschütteln bei einigen Mitgliedern des Arbeitskreises Schule haben jetzt Aussagen in der PAZ von Dietmar Meyer (SPD) und Elke Kentner (Grüne) über die unklare Zukunft der Grundschulen in Dungelbeck, Schmedenstedt und Woltorf gesorgt.

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Die Debatte dreht sich um die Schulen in Woltorf, Dungelbeck und Schmedenstedt.
 

Quelle: Archiv

Peine.  „Ohne Absprache mit dem Arbeitskreis einfach so an die Öffentlichkeit zu treten, ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für alle Mitglieder des Gremiums, sondern hat auch zu großer Unruhe bei den betroffenen Eltern geführt“, sagt Arbeitskreis-Mitglied und CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Meier.

Eigentlich sei der Arbeitskreis reaktiviert worden, um in Ruhe und Sorgfalt das sensible Thema der Schulentwicklung im Südosten Peines zu besprechen. Ziel sei es gewesen, am Ende der Beratungen einvernehmliche Lösungen zu präsentieren. „Mit diesem Schnellschuss von Meyer und Kentner ist die ganze Vorarbeit des Arbeitskreises eigentlich für die Katz“, erklären Karl-Heinrich Belte (Peiner Bürgergemeinschaft) und Dr. Rainer Döring (FDP). „Eigentlich müsste man hinschmeißen.“

Doch trotz der großen Verärgerung über das Verhalten der Ratskollegen wolle man weitermachen, denn dafür sei die Sache einfach zu wichtig. „Derzeit widmen wir uns im Arbeitskreis einem Elternfragebogen, um überhaupt erst mal eine solide Basis für weitere Beratungen zu haben“, erläutert Meier. „Erst auf dieser Grundlage kann man dann die drei Varianten Neubau, Einzel-Standort, Beibehaltung aller Standorte diskutieren. Mit dem Antrag hingegen provoziert Rot-Grün Schulschließungen.“

Die drei Arbeitskreis-Mitglieder hoffen nun, dass das Gremium künftig in Ruhe weiterarbeiten könne – „und zwar ohne Profilierungsversuche einiger Politiker“. Sie hoffen zudem, dass durch die Aussagen von Meyer und Kentner die Eltern und Kinder nicht zu sehr verunsichert wurden. „Die ganze Vorgehensweise hat schon ein Klima des Misstrauens erzeugt. Nicht nur innerhalb der Politik, sondern leider auch vor allem im Hinblick auf die Menschen vor Ort. Wir sollten nun alle dazu beitragen, auf sachlicher Ebene eine einvernehmliche Lösung zu finden“, so der abschließende Appell von Belte, Döring und Meier.

Von Tobias Mull

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