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Schüsse trafen das Haus, in dem es eine Razzia gab

Telgte: Staatsanwaltschaft wertet Spuren aus Schüsse trafen das Haus, in dem es eine Razzia gab

Erst eine Durchsuchung durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK), dann Schüsse auf das Haus: Aus einem fahrenden Auto heraus ist auf ein Wohngebäude in Telgte gefeuert worden (PAZ berichtete). Offenbar ist es dasselbe Haus, in dem es erst Ende Februar eine Razzia gegeben hatte. Gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen?

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Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei durchsuchte vor gut zwei Monaten das gleiche Haus in Telgte nach Waffen.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Telgte. „Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gibt es keinen erkennbaren Zusammenhang“, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim, Christina Pannek, gestern auf PAZ-Anfrage. Es sei zwar richtig, dass es sich um dasselbe Mehrfamilienhaus an der Vöhrumer Straße in Telgte handele, allerdings hätten die Schüsse - abgefeuert aus einem fahrenden Auto - nicht die Wohnung getroffen, die im Februar durchsucht worden war.

Mit was für einer Waffe geschossen wurde und welches Beweismaterial vor Ort sichergestellt wurde, wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Derzeit würden alle Spuren ausgewertet und Zeugen gehört. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um weitere Hinweise zu dem Vorfall, der sich am Sonntagmorgen, 1 Uhr, ereignet hat. Auf der Vöhrumer Straße soll zu dem Tatzeitpunkt ein helles Auto gesehen worden sein. Die Polizei in Salzgitter bittet unter Telefon 05341/18970 dringend um weitere Zeugenaussagen.

Rückblick: Mit einem SEK und Hunden durchsuchte die Polizei am 21. Februar die Wohnung an der Vöhrumer Straße in Telgte und eine weitere in der Südstadt nach Waffen. Das Amtsgericht Hildesheim hatte aufgrund dringenden Verdachts einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung erlassen.

Der Besitzer, ein 41-Jähriger, war verdächtigt worden, unerlaubt im Besitz von Pistolen und Gewehren zu sein. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab es allerdings keine.

Gefunden und sichergestellt wurden letztlich nur eine Schreckschusspistole und ein Schlagring. Ausgelöst worden war der Einsatz offenbar durch Zeugenaussagen. Der Verdächtige bestritt die Vorwürfe und war von der Polizei wieder entlassen worden.

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