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Schülerbusse: Hitzige Diskussion um ausgedünnte Fahrpläne

Peine Schülerbusse: Hitzige Diskussion um ausgedünnte Fahrpläne

Große Aufregung in Sachen Schülerbeförderung: Die Peiner Verkehrgesellschaft wird ab Ostern die Fahrpläne deutlich ausdünnen. „Die wirtschaftliche Situation lässt uns keine andere Möglichkeit“, sagt PVG-Prokurist Jörg Meier.

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Warten auf den Bus: Schüler im Landkreis müssen künftig wohl viel Zeit einplanen.

Quelle: cb/A

Peine . Die Schulen im Landkreis sollen deshalb ab dem 17. April zur zweiten, fünften und siebten Unterrichtsstunde nicht mehr angefahren werden (PAZ berichtete). So sieht es zumindest ein Antrag vor, der bereits im Juli 2010 bei der Landesnahversorgungsgesellschaft zur Genehmigung vorgelegt worden sei.

„Und auch der Landkreis hat diesen Antrag erhalten“, wehrt sich Meier gegen die Aussage des Ersten Kreisrats Henning Heiß, dem Landkreis würden noch keine detaillierten Fahrpläne vorliegen. Genehmigt wurde der Antrag allerdings zunächst nicht – auch wegen der neuen Schulbeförderungspläne.

Doch es habe bereits mehrere Gespräche mit dem Landkreis gegeben. Auch habe man sich mit den Schulzentren beraten, um Verbesserungsvorschläge für die neuen Pläne aufzunehmen. „Aber wir können nicht jede Eventualität berücksichtigen“, sagt Meier und schlägt vor: „Die Schulen sollten sich abstimmen – zur gleichen Zeit beginnen und auch enden.“

Eine Idee, die auf Unverständnis stößt. „Die Eltern werden stinksauer sein, denn lange Wartezeiten sind für die Schüler nicht zumutbar“, sagt Kreiselternrats-Vorsitzender Bernd Beckhausen. „Die Ausweitung der Anspruchsgrenzen war schon eine Kröte, die wir schlucken mussten. Wenn nun noch die Stundenpläne geändert werden müssen, gibt das Probleme – vor allem in der kurzen Zeit.“

Doch die Änderung der Fahrpläne ist seitens der PVG beschlossene Sache. „Durch die Ganztagsschulform werden die fünften und siebten Stunden deutlich weniger genutzt“, sagt Meier. „Und allein durch die Verschiebung der Anspruchsgrenze entgehen uns jährlich etwa 220 000 Euro.“ Er habe Verständnis, dass die öffentlichen Kassen geschont werden müssen, „aber uns fehlen nun erhebliche Einnahmen“.

ju

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