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Schreiendes Rehkitz entdeckt

Vöhrum Schreiendes Rehkitz entdeckt

Auf dem Weg zu einem Vatertags-Termin traf PAZ-Mitarbeiter Thomas Freiberg etwa 50 Meter hinter dem Ortsschild Vöhrum – in Richtung Eixe – auf ein schreiendes Rehkitz. Freiberg erkannte sofort die Notsituation des Jungtieres, zumal es keine 20 Meter neben der Straße entlang der Fahrbahn lief. Nach einer zügig erfolgten Telefonrecherche bei einem Tierarzt stellte sich dann schnell heraus, wer der zuständige Jagdberechtigte in diesem Gebiet ist.

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Dieses Rehkitz entdeckte der PAZ-Mitarbeiter bei Vöhrum.

Quelle: Foto: Thomas Freiberg

Vöhrum. Der Jagdpächter kam an den Ort des Geschehens und erklärte, dass es dort eine Unterführung gäbe, wodurch die Ricken sehr gerne wechseln würden. Aufgrund des starken Betriebes am Vatertag hätten Mutter und Junges sich dort wahrscheinlich nun leider verloren. „Hauptsache, keiner hat das Tierkind angefasst“, ermahnte der Jäger. Uwe Schmidt vom Naturschutzbund Peine bestätigt: „Bitte fassen Sie keine Wildtiere an. Auch dann nicht, wenn sie den Eindruck erwecken, sie wären alleine gelassen worden. Melden Sie Ihre Beobachtungen möglichst schnell dem zuständigen Jagdberechtigten. Er wird sicher helfen können.“

Das Kitz übrigens wurde heimlich, still und leise, also vollkommen unbemerkt, zwischenzeitlich von der Mutter wieder abgeholt und in Sicherheit gebracht. Man hörte nun keine Schreie mehr aus dem Waldstück – ein sicheres Zeichen für die erfolgte „Familienzusammenführung“.

Von Thomas Freiberg

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