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Schnee und Eis: Elf Unfälle in Peine

Peine Schnee und Eis: Elf Unfälle in Peine

Peine . Zu zahlreichen Verkehrsunfällen kam es gestern in Stadt und Kreis Peine. Schuld war der wiedergekehrte Winter, der mit Schnee und Glätte die Straßen zu Rutschbahnen werden ließ.

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Der Winter ist zurück im Peiner Land und behinderte überall den Verkehr: Auf der Autobahn 2 zwischen Peine und der Raststätte Zweidorfer Holz fuhren zwei Autofahrer in ein Stauende. Die linke Spur musste gesperrt werden.rb/2

Elf Unfälle hatte die Peiner Polizei bis zum Abend zu verzeichnen – und alle ab dem Nachmittag: Waren zumindest am frühen Sonntag die Straßen im Peiner Land noch frei, so bedeckten die Flocken nach und nach die Fahrbahnen.

„Hier ist jede Menge los“, lautete die Einschätzung eines Peiner Polizeisprechers gestern Abend mit Blick auf die lange Liste an Blechschäden. „Sowohl in der Stadt als auch im Kreisgebiet gab es aufgrund der Straßenverhältnisse mehrere Unfälle“, so der Sprecher. Eine Schadenshöhe konnte er nicht nennen, Verletzte habe es aber glücklicherweise nicht gegeben. Am Abend wurden die Nord-Süd-Brücke und die Stahlwerkbrücke wegen der Glätte gesperrt.

Auch auf den Autobahnen war Vorsicht geboten: In Norddeutschland kam es zu mehreren Hundert Verkehrsunfällen. Mehrere Menschen wurden verletzt. Zumeist blieb es aber bei Blechschäden. Einige Autobahnen mussten kurzzeitig gesperrt werden. Auf den niedersächsischen Straßen krachte es vor allem im Raum Lüneburg und in Oldenburg, aber auch die A2 zwischen Peine und der Raststätte Zweidorfer Holz war betroffen: Dort fuhren zwei Autofahrer wegen der schlechten Sicht in ein Stauende. Die linke Spur musste daraufhin gesperrt werden. Verletzte gab es aber nicht.

Nach Einschätzungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird sich die Kälte bis zum nächsten Wochenende halten. Am Montag ist nach DWD-Angaben in der Mitte und im Norden gebietsweise meist leichter Schneefall mit ein bis fünf Zentimetern Neuschnee in zwölf Stunden wahrscheinlich.

In der Nacht zu Dienstag soll es im Norden örtlich strengen Frost unter minus zehn Grad geben. Wenn solch extreme Werte in Peine auch nicht erwartet werden, sicher ist: Frühling ist vorerst nicht in Sicht.

sip

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