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Schmedenstedt: Legionellenbefall in Mehrzweckhalle

Peine-Schmedenstedt Schmedenstedt: Legionellenbefall in Mehrzweckhalle

Schmedenstedt . Legionellenbefall in der Mehrzweckhalle in Schmedenstedt: Wie die Stadt Peine gestern mitteilte, sind bei routinemäßigen Kontrollen in den Warmwasserleitungen deutlich erhöhte Konzentrationswerte festgestellt worden, die den Grenzwert um das 200-fache überschritten.

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Test auf Legionellen in einem Labor.

Quelle: Archiv

Kontrolleure des Peiner Gesundheitsamtes, die derzeit Schulen und Sporthallen im Stadtgebiet überprüfen, stellten in den Warmwasserleitungen Werte von bis zu 2000 Koloniebildende Einheiten (KbE) fest. Maximal erlaubt und als gesundheitlich unbedenklich gelten bis zu 100 KBE.

„Als Sofortmaßnahme ist vorerst bis zum 5. Oktober ein Nutzungsverbot für die Warmwasserentnahmestellen in der Halle verhängt worden“, sagt die Sprecherin der Stadt Peine, Karin Richter. Die Duschräume seien verschlossen, an den betroffenen Handwaschbecken Warnschilder angebracht worden. Da gesundheitliche Gefahren nur bei Kontakt mit kontaminiertem Warmwasser bestünden, könne die Halle selbst weiterhin geöffnet bleiben. Der Ortsbürgermeister, die Leitung der angrenzenden Schule und der örtliche Sportverein wurden unterrichtet.

Zur Beseitigung der Legionellenbelastung hat die Stadt eine Fachfirma beauftragt. Richter: „Erst wenn erneute Proben vom Landesgesundheitsamt Hannover als unbelastet bewertet werden, kann das Nutzungsverbot für die Wasserentnahmestellen aufgehoben werden.“

rd

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