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Schloßstraße wird ab Montag Einbahnstraße: Anwohner wehren sich gegen neue Regel

Peine Schloßstraße wird ab Montag Einbahnstraße: Anwohner wehren sich gegen neue Regel

Die Schloßstraße in Peine wird ab Montag, 15. September, zur Einbahnstraße. Der Verkehr darf dann nur noch von der Burgstraße kommend in Richtung Damm und Kniepenburg fließen. Die Stadt begründet den Schritt damit, dass „gefahrloses Parken in der Nähe der Kindertagesstätte St. Elisabeth nicht immer möglich ist“.

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Marc Weidlich wehrt sich gegen die Einrichtung der Einbahnstraße auf der Schloßstraße.

Quelle: im

Anwohner vom Damm wie Marc Weidlich wehren sich gegen die neue Regel und fordern eine Lösung, die allen entgegen kommt. „Ganz klar, die Sicherheit der Kinder geht vor“, sagt Weidlich und schlägt zunächst vor, die Schloßstraße als Spielstraße auszuweisen. Damit müssen sich alle Verkehrsteilnehmer im Schritttempo bewegen.

Ein Argument der Stadt bezieht sich auf vier Parkplätze gegenüber der Kindertagesstätte. Autofahrer, die aus der Burgstraße kamen, haben oft im fließenden Verkehr gewendet, weil sie laut Verkehrsregel nicht auf der linken Straßenseite parken dürfen. Mit der künftigen Regel ist Parken auf der linken Seite erlaubt. „Wenn das Parken auf der linken Seite toleriert würde, gäbe es das Problem der wendenden Fahrzeuge nicht“, sagt Weidlich und verweist auf den Damm. Dort würde es toleriert, obwohl auch Damm und Kniepenburg keine Einbahnstraßen seien. „Es ist nur verboten vom Fuhsering oder der Luisenstraße in die beiden Straßen hineinzufahren“, sagte Weidlich. Entsprechend müssten die Anwohner, die sonst über die Schloßstraße fahren künftig Umwege in Kauf nehmen.

Ordnungsamtsleiter Lutz Hoffmann nimmt Stellung für die Stadt: „Ein Ausbau als Spielstraße kommt nicht in Betracht“, sagte er. Für Radfahrer gelte die Einbahnstraßen-Regel übrigens nicht. Damit werde auch die vielen Schüler Rücksicht genommen, die den Weg nutzen. Die möglichen Umwege für die Anwohner dürften angesichts des verringerten Gefahrenpotenzial für die Kinder nicht zu viel sein, erklärte Hoffmann. Dass die Schloßstraße von der Kita aus in die falsche Richtung befahren wird, glaubt Hoffmann nicht. In dem sensiblen Bereich würden die Eltern die Sicherheit der Kinder im Auge haben.

Von Thorsten Pifan

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