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Schiffsmodelle schipperten auf Kanal

Peine Schiffsmodelle schipperten auf Kanal

Peine. An dem kleinen Anleger des Mittellandkanals westlich der B65 legten am Wochenende Rettungsboote, Kreuzfahrtschiffe und Schlepper ab. Der Schiffsmodellbauclub (SMC) Peine hatte zum „Anschippern“ geladen.

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Beim „Anschippern“ des Schiffsmodellbauclubs Peine ließen die Hobbybastler ihre Miniatur-Boote zu Wasser.

Quelle: rb

Auch eine Entenfamilie mit motorisiertem Antrieb im Bauch wurde an diesem Tag zu Wasser gelassen. Gebastelt hat die Bodo Aschendorf, der zuvor auch schon seinen Schlepper „Neptun“ auf dem Kanal fahren ließ. Unglücklicherweise fing der danach an zu qualmen. Die Lösung war schnell gefunden: „Der Fahrtenregler ist durchgeschmort“, erkannte Dirk Aschendorf schnell. Der kleine Kasten steuert den Motor.

Die Hobbybastler helfen sich gegenseitig. „Jeder hat ein Gebiet auf dem er sich auskennt: Der eine kennt die Technik, der andere ist besser im Basteln“, sagt der erste Vorsitzende des SMCs, Mirko Riede. Reparaturen können gleich vor Ort in der Werkstatt vorgenommen werden. Dass die Technik funktioniert, ist wichtig. Sie ist das Teuerste an den Booten, die im fertigen Zustand auch schon einmal 1000 Euro wert sind.

Bis dahin vergehen viele Stunden Arbeit. Die Einzelteile müssen in Form gebracht, lackiert und verbaut werden. Manche Schiffe sind zusätzlich noch mit einem Kran oder Feuerlöscher an Deck ausgestattet, die ebenfalls einen Elektromotor haben und funktionsfähig sind. Getestet werden die fertigen Boote dann auch mal in der Badewanne.

„Durch die Miniaturisierung der Technik können wir im kleineren Maßstab bauen“, erklärt Riede. So fertigen die Bastler auch etwa 15 Zentimeter lange Beiboote an, die dann mit einer Fernbedienung auf die Reise durch das Kanalwasser geschickt werden.

Das älteste, seetüchtige Schiff, ein Schlepper, ist seit Mitte der 1980er Jahre unterwegs, das längste Schiff, ein Dreimaster, ist länger, als die Armspanne der Bastler.

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