Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Sascha Gutzeit begeisterte als Kommissar Engelmann

Kreismuseum in Peine Sascha Gutzeit begeisterte als Kommissar Engelmann

Peine. Sascha Gutzeit war in seiner Rolle als Kommissar Engelmann am Montagabend zu Gast im Kreismuseum Peine.

Voriger Artikel
„Kein Abitur zweiter Klasse“
Nächster Artikel
Klinikum Peine: Hans-Werner Kuska übernimmt Leitung

Zu Gast: Sascha Gutzeit alias Kommissar Engelmann.

Quelle: Laura Ludwig

Peine. „Hören Sie gut zu, das ist wirklich eine Explosion des Sprachwitzes“, sagte Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers bei der Begrüßung der Gäste - und damit sollte sie recht behalten.

Gutzeit zog in seiner Komödie alle Register, präsentierte einen spannenden Spaß für alle Krimifans und eine liebevolle Parodie auf die große Zeit der Edgar-Wallace-Filme. Gutzeit gelang es, gleichzeitig alle Figuren des Stücks allein zu verkörpern, der Technik sei Dank. „Ich bin ein großer Fan der alten Schwarz-weiß-Krimiserien. Ich mag das Tempo und dass nicht immer alle mit dem Handy rumlaufen. Das hat sich festgesetzt - und als ich mir den Charakter überlegt habe, wollte ich einen Kommissar, der ohne Internet und ohne Computer ermittelt. Da blieb nur eine Zeitreise“, erklärte Gutzeit.

„Ich habe immer schon gern eine Mischung aus Musik und Theater gemacht - und mich hat es immer gereizt, mit eigenen Stoffen aufzutreten. Der Kommissar Engelmann ist eigentlich eine Figur, die für ein Theaterstück entworfen wurde, bei dem ich Lieder singe, mich umziehe und alle Rollen selber spreche“, sagte Gutzeit. Es gibt inzwischen drei Theaterstücke und zwei Bücher mit jeweils elf Fällen von Kommissar Engelmann. In Peine konnte Gutzeit seine Gäste mit dem Krimi „Das Küchenfenster zum Hof“ und einer Premiere des Stücks „Skandal im Sperrbezirk“, das erst im März veröffentlicht wird, begeistern.

Gutzeit: „Da ich es für mich auch gern frisch halte und ich das Publikum in Peine mag, möchte ich mich auch auf keinen Fall wiederholen.“ Durch seinen intensiven Körpereinsatz sorgte Gutzeit für viele Lacher sowie eine ausgelassene Stimmung. Dabei bezog er das Publikum stets durch gemeinsames Singen und den Bezug zu Peine in seine Show ein.

„Die Eintrittskarten waren ein Geburtstagsgeschenk meiner Familie. Sie waren bei der letzten Lesung und haben mir das wärmstens empfohlen. Das hat mein Interesse geweckt, mir gefällt das Programm sehr gut“, sagte Besucherin Arzu Bulut aus Peine.

von Laura Ludwig

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr