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Stadt Peine SPD-Ortsverein möchte Schulneubau in Woltorf
Stadt Peine SPD-Ortsverein möchte Schulneubau in Woltorf
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20:00 24.03.2018
Zurzeit wird der Bedarf für eine Ganztagsbetreuung der Grundschulen im Südosten wie hier in Woltorf ermittelt. Quelle: Archiv
Woltorf

Noch während der Bedarf für eine Ganztagsbetreuung der Grundschulen in Schmedenstedt, Dungelbeck und Woltorf durch eine Elternbefragung ermittelt wird (PAZ berichtete), hat sich der SPD-Ortsverein aus Woltorf zu Wort gemeldet und sich für einen Grundschulneubau in der Ortschaft ausgesprochen. Während der jüngsten Sitzung habe man einen offenen Brief an Arbeitskreis Schule, Schulausschuss und den Rat der Stadt Peine verabschiedet, in dem der Stadtort Woltorf für eine Ganztagsschule nahegelegt wird.

„Sollte die Elternbefragung ergeben, dass sich die Bedürfnisse in Sachen Betreuung geändert haben und eine ganztägige Beschulung gewünscht wird, ist es aus unserer Sicht vernünftig und zweckdienlich, einen Neubau anzustreben“, so die Ortsvereins-Vorsitzende Heike Wohltat. Nicht nur im Hinblick auf zukünftige Unterhaltungskosten, sondern auch für eine optimale Anpassung an die Bedürfnisse einer modernen Schule sei ein Neubau von Vorteil. Wohltat erklärt weiter: „Außerdem bietet ein Neubau eine planerische Sicherheit der Kosten. Eine Sanierung von Altbauten ist immer ein Kompromiss von Gegebenheiten und tatsächlichen Bedürfnissen.“ Auch die höhere Schülerzahl sei ein Argument, die Ortschaft Woltorf den anderen als Standort vorzuziehen.

Der Brief beinhaltet auch eine Empfehlung für das alte Grundschulgebäude Woltorfs oder zumindest das Grundstück, dieses könne man für die Feuerwehr nutzen. Das alte Feuerwehrgebäude könne dann an den zu kleinen Kindergarten angeschlossen werden. „Das würde eine sinnvolle und langfristige Lösung die Kontinuität und Stabilität für die Ortschaft bedeuten“, begründet die Vorsitzende. Der Ortsverein sei von vielen Eltern und Bewohnern angesprochen worden und habe die Unsicherheit der Woltorfer als Anlass genommen, sich bereits im Vorfeld klar zu positionieren. „Wir setzen uns für unsere Ortschaft und im Besonderen für unsere jüngsten Mitbewohner in allen Belangen ein – und das ohne wenn und aber“, betont Wohltat.

Von Tilman Kortenhaus

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