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Rumpelkammer öffnete ihre Türen

Vöhrum Rumpelkammer öffnete ihre Türen

Schon fast traditionell eröffnete am Pfingstmontag die beliebte Rumpelkammer des Vöhrumers Werner Brandes. Es gab – wie in jedem der vergangenen 19 Jahre – reichlich Kuchen und allerlei entstaubte Antiquitäten für die rund interessierten 200 Besucher.

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Kuchen war wieder sehr beliebt bei den Besuchern der Rumpelkammer.

Quelle: Thomas Freiberg

Vöhrum. Schon traditionell eröffnete am Pfingstmontag zum 20. Mal die beliebte Rumpelkammer des Vöhrumers Werner Brandes. Es gab – wie in jedem der vergangenen 19 Jahre – reichlich Kuchen und allerlei entstaubte Antiquitäten für die rund interessierten 200 Besucher.

Ortsheimatpfleger Brandes konnte seine Freude darüber, dass er so viele Menschen für seine Leidenschaft interessieren konnte, kaum verbergen. Zu Recht stolz auf seine lange Erfolgsgeschichte, erzählte er aus seinem Leben: „Ich bin die Rumpelkammer! Ich bin ein Mann, der seit fast fünfzig Jahren ununterbrochen sammelt. Ähnlich, wie Goethe auch gesammelt hat.“

Angefangen hat der heute 69-Jährige mit Streichholzschachteln und Bierdeckeln. „Inzwischen hat sich das immer mehr gesteigert. Mittlerweile sammle ich alles, was alt ist“, schildert Brandes. Kein Wunder also, dass er mittlerweile mit seinen Schätzen mehr als ein Museum füllen kann.

Viele saßen in lustiger Runde beisammen

Viele saßen in lustiger Runde beisammen.

Quelle: Thomas Freiberg

Sein Sammler-Herz schlägt ganz besonders laut für bäuerliches Kulturgut. Einen Teil des Fundus hat er inzwischen dem Ort geschenkt. Die Schätze befinden sich im ehemaligen Pfarrhaus in Vöhrum. „Da haben wir die offizielle Ortsheimatstube eingerichtet. Das Material stammt komplett aus meinem Besitz. Dort bin ich nur noch der Kurator“, schildert Brandes.

Jetzt konnte der rüstige Vöhrumer das zwanzigste Fest rund um die Rumpelkammer feiern. „Nächstes Jahr bin ich siebzig Jahre alt, dann ist aber genug“, kündigt er an.

Vor Ort wurde Brandes immer wieder für seine Sammel-Leidenschaft gelobt. Er hat unter anderem sämtliche geschichtlich relevanten Schriften, die ihm in die Finger fielen, gesammelt, archiviert und katalogisiert. Aber auch Kinderwagen, Puppen, Kameras, Bilder und diverse weitere Antiquitäten haben bei ihm ein Zuhause gefunden.

Von Thomas Freiberg

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