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Reaktion auf Einbrüche: Tierheim bekommt Alarm-Anlage

Peine Reaktion auf Einbrüche: Tierheim bekommt Alarm-Anlage

„Im Tierheim Spendengeld zu stehlen, ist eine Unverschämtheit“, sagt Peter Brandes. Um unliebsame Gäste künftig abzuwehren, hat der Klein Ilseder dem Tierheim eine Alarmanlage gespendet.

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Zu Besuch im Tierheim: Vera Steder, Dr. Georg Heiber, Dr. Caroline Hartmann, Wolfgang Kiesswetter und Peter Brandes.

Quelle: azi

Peine. Zwei Mal machten sich Unbekannte in den vergangenen Wochen am Peiner Tierheim zu schaffen (PAZ berichtete). Einmal drangen sie in die Verwaltung ein, knackten Tresor und Spendenkasse. Dabei machten die Täter kaum Beute, richteten aber einen Schaden von über 2000 Euro an. Beim zweiten Mal wollten Unbekannte Pitbull-Mischling „Shirley“ stehlen, scheiterten aber am Zwingergitter.

Dank Peter Brandes von der Firma Elektro Befestigungstechnik Ilsede soll mit den Einbrüchen nun Schluss sein. Brandes hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Bau von Alarmanlagen. Unter anderem stattete er die Braunschweiger Polizei aus. „Wenn sich jemand unbefugt Zutritt zum Tierheim verschaffen will, sendet das System einen stummen Alarm an bis zu fünf Telefonnummern“, erklärt Brandes. Durch einen Handsender mit Paniktaste lasse sich eine solche Anlage auch als Hausnotruf für ältere Menschen nutzen. Erreichbar ist Brandes unter Telefon 05171/940150.

Zeitgleich besuchten Vera Steder und Dr. Caroline Hartmann vom Deutschen Tierschutzbund das Tierheim. „Durch die Wirtschaftskrise sind den Tierheimen viele Spenden weggebrochen“, sagte Hartmann. Deshalb habe man die Kampagne „Rettet die Tierheime“ gestartet. Schritt für Schritt werden alle angeschlossenen Tierheime auf individuelle Stärken und Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung untersucht.

Um sich über das Angebot in Peine zu informieren, machten die Gäste einen Rundgang mit Wolfgang Kiesswetter, Dr. Georg Heiber, Sonja Rüdiger und Sylvia Lindhoff-Berg vom Tierschutzverein, dem Träger des Heims.

azi

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