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Ratse: Weniger Keime im Trinkwasser entdeckt

Kreis Peine Ratse: Weniger Keime im Trinkwasser entdeckt

Die gute Nachricht: Die Keimbelastung im Trinkwasser des Ratsgymnasiums sinkt. Die schlechte Nachricht: In Teilen des Gebäudes ist die Konzentration an Keimen noch immer hoch. Die Rohre werden jetzt noch einmal gechlort.

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Wasserprobe: Experte Jens Wagener überprüfte die Wasserqualität im Ratsgymnasium.

Quelle: A/2

Kreis Peine. „Im vorderen Gebäudeteil ist das Trinkwasser schon wieder keimfrei“, sagte Landkreis-Sprecherin Katja Schröder. Die noch belasteten Räumlichkeiten liegen im hinteren Bereich des Gebäudes.

In der vergangenen Woche war bei einer Routineprüfung des Gesundheitsamtes eine besorgniserregende Erhöhung an Pilzen und Bakterien im Trinkwasser festgestellt worden. Seitdem gilt ein Trinkwasserverbot für Schüler und Lehrer. Beim Hausmeister gibt es kostenlos stilles Mineralwasser.

„Ursache für die Belastung könnte Stagnationswasser aus sogenannten ‚Totsträngen‘ sein, Leitungen, die nicht mehr verwendet werden“, sagte Schröder. Noch gestern wurde eine Installationsfirma beauftragt, die mit dem Rückbau dieser Leitungen begonnen hat. Die Arbeiten werden auch am Wochenende mit acht Mitarbeitern der Installationsfirma fortgesetzt.

Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, soll eine Spezialfirma noch einmal die Leitungen mit Chlor desinfizieren. „Eine Spülung kostet zwischen 2500 und 3000 Euro“, sagte Schröder auf Nachfrage.

Derzeit ist geplant, in etwa einer Woche eine erneute  Beprobung vom Gesundheitsamt vorzunehmen. Bis die Untersuchungsergebnisse dieser Beprobung vorliegen, wird das Trinkwasserverbot weiter aufrecht erhalten.

pif

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