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Stadt Peine Rat der Stadt Peine wählt Christian Axmann zum neuen Dezernenten
Stadt Peine Rat der Stadt Peine wählt Christian Axmann zum neuen Dezernenten
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21:59 21.06.2018
Christian Axmann (M.) wurde am Donnerstagabend zum Stadtrat gewählt, hier mit seiner Ehefrau Stephanie. Bürgermeister Klaus Saemann (r.) überreichte einen Blumenstrauß. Quelle: Lieb
Peine

Die Stelle war überregional ausgeschrieben worden. 34 Bewerbungen gingen bei der Stadt ein, 14 der Kandidaten erfüllten das Anforderungsprofil. Letztlich kristallisierte sich Axmann, der bisher das städtische Amt für Finanzen leitete, als geeignetster Kandidat heraus.

Axmann bedankte nach seiner Wahl für das große Vertrauen der Ratsmitglieder. Für die Zukunft wünschte er sich einen fairen Umgang mit einander. Zuvor hatte er noch einmal kurz seinen Werdegang vorgestellt: 1992 schloss Axmann seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Peine ab.

Bis zur Übernahme des Amtes für Finanzen sammelte er Erfahrungen in den Bereichen Rats- und Ortsratsangelegenheiten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsförderung und Organisation. Seit zwölf Jahren trägt er Führungsverantwortung.

Trotz einhelliger Zufriedenheit mit der Person Axmann und seiner fachlichen Eignung hatte es im Vorfeld eine Debatte um die Stellenbesetztung grundsätzlicher Natur gegeben. „Wir hatten uns mehr Transparenz und Beteiligung an dem Auswahlverfahren gewünscht“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Meier. Ein dementsprechender Antrag seiner Fraktion, der bereits bei der Stadt vorliegt, sei aktuell nicht berücksichtigt worden.

Kritisch äußerte sich auch Dr. Rainer Döring (FDP/Piraten): „Außer Christian Axmann haben wir keinen der Kandidaten kennen gelernt. Auf welcher Basis sollen wir hier abstimmen?“ Ein „Zugang von außen“ hätte sinnvoll sein können. Der Kreis habe schließlich auch gerade einen Baudezernenten und einen Pressesprecher von außerhalb geholt.

Die Stadt könne den Anschluss verlieren, wenn sie immer „im eigenen Saft kocht“, mahnte Döring, der sich bei der Abstimmung letztlich enthielt.

Holger Hahn, Fraktions-Chef der SPD, hielt dagegen: „Christian Axmann hat sich als bester Kandidat durchgesetzt.“ Das in Zweifel zu ziehen oder dem Bürgermeister zu unterstellen, er wäre nicht in der Lage ein Personalauswahlverfahren zu führen, sei nicht in Ordnung.

Die Wahlzeit Axmanns beträgt acht Jahre. Die Dezernenten-Stelle wird nach der Lohngruppe B3 (öffentlicher Dienst) mit rund 8000 Euro brutto im Monat besoldet. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Stadtrats Friedhelm Seffer an, der in den Ruhestand gegangen ist.

Mehr zur Ratssitzung lesen Sie am Freitag in der PAZ.

Von Michael Lieb

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