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Projekt „Willkommenslotse“ läuft sehr erfolgreich

Flüchtlingen den Berufseinstieg ermöglichen Projekt „Willkommenslotse“ läuft sehr erfolgreich

Äußerst erfolgreich läuft das Gemeinschaftsprojekt „Berufsinitiative Ausbildung im Handwerk“, kurz BIAH. Das Projekt vereint die Interessen der Kreishandwerkerschaft sowie der Berufs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg). Ziel ist es, jungen Flüchtlingen mit Aussicht auf Bleiberecht den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.

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Erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt: „Willkommenslotse“ Andreas Gawron (l.), Sandra Michel (BBg), Mike Maczollek (BBg, 2.v.r.) und Dr. Andreas Bierich (Kreishandwerkerschaft).

Quelle: Antje Ehlers

Peine. Im Kreis Peine ist Andreas Gawron als „Willkommenslotse“, so die offizielle Bezeichnung, tätig. Seine Aufgabe ist es, den Kontakt zwischen den Handwerksbetrieben und interessierten jungen Flüchtlingen zu vermitteln. Und nicht nur das: Gawron steht auch nach einer erfolgten Vermittlung in Arbeit, Praktika oder Qualifizierungsmaßnahmen den Betrieben zur Verfügung. Er kümmert sich um rechtliche Belange, den Austausch mit Verwaltung und Krankenkassen und sonstige Fragen.

„Andreas Gawron hat bislang sehr erfolgreich gearbeitet“, lobt Mike Maczollek, stellvertretender Geschäftsführer der BBg, und fügt hinzu:“ Nach einer ersten Bilanz vom Zeitraum März bis Dezember 2016 steht Peine an Platz zehn von insgesamt 150 arbeitsvermittelnden Projektträgern bundesweit.“ Dr. Andreas Bierich von der Kreishandwerkerschaft zeigt sich ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf des Projekts. „Den Nutzen eines solchen Projekts haben die meisten Betriebe schon erkannt. Mittlerweile haben wir enorme Sorgen, geeignete Auszubildende zu finden. Dieses Projekt ist ein Gewinn für alle Seiten.“ Und Andreas Gawron ergänzt: „Den Erfolg erkenne ich am Dank, der mir von allen Seiten zuteil wird.“

Derzeit gibt es in Peine 197 Innungsbetriebe in zehn Innungen. Mittlerweile wurden 38 Bewerber beraten. 16 von ihnen konnten bislang erfolgreich in Praktika vermittelt werden, zwei haben sogar eine Festanstellung erhalten. Ein Bewerber befindet sich zurzeit in einer Qualifizierungsmaßnahme. Die Anzahl der aktuell betreuten Bewerber beträgt 41, den Großteil machen dabei junge Männer Syrien und aus dem Sudan aus.

ane

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