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Polizei sichert genetischen Fingerabdruck

Brandanschlag Polizei sichert genetischen Fingerabdruck

Die Polizei ist bei den Ermittlungen in Sachen Brandanschlag auf die Ausländerbehörde im Kreishaus einen Schritt weiter. Gestern sicherten Experten der Kriminalpolizei mehrere genetische Fingerabdrücke der Täter.

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Tatort Ausländeramt: Durch die Fenster im Beratungsbereich waren die Täter in das Gebäude eingedrungen. Polizisten untersuchten gestern die Büros.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. Das Gebäude auf dem Schlossberg, in dem der Kreishaussaal und die Ausländerbehörde untergebracht sind ist noch immer von der Polizei abgeriegelt. Gestern suchten Beamte der Kriminalpolizei dort nach Spuren – und sie wurden fündig.

„Wahrscheinlich sind der oder die Täter durch ein Fenster in das Gebäude eingedrungen“, sagte Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Vermutlich war das auch der Fluchtweg. An den Fenstern haben die Experten DNA-Spuren gesichert. Der genetische Fingerabdruck könnte somit direkt zu den Tätern führen. Rinke gibt sich optimistisch.

Der Schaden am frisch renovierten Gebäudetrakt ist immens. Erst im Herbst hatte der Landkreis 50 000 Euro in das Ausländeramt investiert. Obwohl der heiße Rauch zusätzlich zum Feuer großen Schaden angerichtet hat, geht Kühn nicht von einem Totalschaden des Gebäudes aus. „Wir planen das Gebäude zu sanieren“, sagte er der PAZ.

Zurzeit laufen die Vorbereitungen der Mitarbeiter des Ausländeramtes, sich in einem der Sitzungsräume einzurichten. Auch die Sitzungen der Kreis-Ausschuss und des Kreistages müssen vorübergehend woanders stattfinden. „Die Politiker werden voraussichtlich im Schulungsraum der Feuerwehrtechnischen Zentrale tagen“, sagte Kühn.

• Die Polizei sucht Zeugen. Sprecher Stefan Rinke fragt: Wer hat am Montag gegen 5 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht. Er hofft, das sich „Frühaufsteher“ unter Tel. 05171/9990 melden.

pif

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