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Polizei fürchtet mehr Lkw-Unfälle bei Staus auf A2

Kreis Peine Polizei fürchtet mehr Lkw-Unfälle bei Staus auf A2

Kreis Peine. Unfälle am Stau-Ende wie am Montag auf der A2 bei Eixe bereiten der Autobahn-Polizei große Sorge. Sie seien typisch, weil Lastwagenfahrer immer wieder unaufmerksam sind, sagte Sprecher Wolfgang Klages.

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Schwerer Unfall auf der A 2 bei Peine: Am Montag raste ein 40-Tonner nahezu ungebremst in ein Stau-Ende.

Quelle: Christian Bierwagen

Am Montagmorgen war ein 53-Jähriger bei Eixe mit seinem Sattelzug nahezu ungebremst auf ein Stau-Ende aufgefahren (PAZ berichtete). „Dabei war rund 200 Meter vor der Unfallstelle auf der A 2 ein Warnhinweis des elektronischen Verkehrsleitsystem, das den Verkehr auf 60 Stundenkilometer herabbremsen sollte“, sagte Klages. Den Hinweis habe der 53-Jährige Lkw-Fahrer offenbar übersehen. Das habe sich aus der Auswertung des Fahrtenschreibers ergeben.

Bei dem Unfall waren drei Menschen leicht verletzt worden, es entstand ein Schaden in Höhe von 830000Euro. Gerade diese Unfälle am Stau-Ende bereiten der Polizei große Sorge. „Wenn bei Hannover oder Peine ein Unfall passiert und sich der Verkehr staut, sind wir stets in erhöhter Alarmbereitschaft“, so Klages. Wie am Montag zeige sich häufig, dass die Brummi-Fahrer nach stundenlangem Fahren unaufmerksam sind.

Der Polizist weiter: „Dagegen sind wir machtlos und können nur appellieren, dass die Fahrer häufiger kurze Pausen einlegen.“ Vorgeschrieben sind Pausen alle vier Stunden. Daran hielten sich viele, weil ein Fahrtenschreiber die Pausen aufzeichnet.

Und noch ein Problem auf der A 2 sei typisch gewesen am Montag: „Die Rettungsfahrzeuge hatten Schwierigkeiten, sich durch den Stau zur Unfallstelle vorzuarbeiten“, sagte Peines Ortsbrandmeister Sven Bössel. Die Fahrer im Stau hätten keine Rettungsgasse freigehalten. „An einigen Stellen standen die Laster in zwei Reihen nebeneinander“, sagte er. Die Feuerwehr musste am Ende über den Standstreifen fahren.

pif

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