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Polizei-Chef Bodendiek begrüßt Urteile gegen die Steinewerfer

Peine: Neonazi-Demo Polizei-Chef Bodendiek begrüßt Urteile gegen die Steinewerfer

Neun Monate nach der Neonazi-Demo in Peine ist der Fall juristisch abgeschlossen. Nachdem am Montag drei Gegendemonstranten wegen Steinwürfen auf Polizisten verurteilt wurden, zeigt sich Polizei-Chef Thomas Bodendiek auf PAZ-Anfrage zufrieden.

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Rechter Aufmarsch: Die Polizei sorgte am 4. Juni 2011 für Sicherheit.

Quelle: A

Peine. "Ich begrüße die Urteile. Sie sind ein gutes Signal für die Kollegen, die in ihrem polizeilichen Agieren bestärkt wurden“, so Bodendiek.

Durch Steinwürfe waren am Rande der Neonazi-Demo am 4. Juni 2011 mehrere Polizeibeamte verletzt worden. Das Amtsgericht Peine verhängte nun deutliche Urteile:

Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Versammlungsrecht wurde ein Gifhorner (29) zu einem Haft Jahr auf Bewährung und 2000 Euro Geldstrafe verurteilt. l Mit derselben Begründung verhängte das Gericht zehn Monate Gefängnis auf Bewährung gegen einen Studenten (23) aus Kiel. Der Mann muss zudem 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Ein 23-jähriger Azubi aus Wolfsburg wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen verurteilt.

Im Gespräch mit der PAZ brachte Peines Polizei-Chef Bodendiek auch seine Erleichterung zum Ausdruck. „Die Neonazi-Demo hatte lange Nachwirkungen. Ich bin froh, dass nun endlich ein Schlussstrich gezogen werden kann“, sagte er.

Bodendiek ist froh, dass die Urteile gegen die Steine werfenden Gegendemonstranten die Handlungssicherheit der Polizeibeamten bestärkt habe. Den Kern des Problems verlor Thomas Bodendiek dabei nicht aus den Augen. Der Polizei-Chef erklärte gestern deutlich: „Ich hoffe, dass nie wieder eine rechte Demo in Peine stattfindet.“

bor

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