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Stadt Peine Peiner Modedesignerin gewinnt Nachhaltigkeitspreis
Stadt Peine Peiner Modedesignerin gewinnt Nachhaltigkeitspreis
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00:20 27.10.2018
Annika Jasmer freut sich über den Gewinn des Modepreises. Quelle: Ulf Jasmer
Hannover/Peine

Viele träumen davon – sie hat es geschafft: Annika Jasmer hat nicht nur die renommierte Hochschule Hannover im Bereich Modedesign erfolgreich abgeschlossen, sie hat mit ihrer Abschlusskollektion an dem seit zehn Jahren ausgelobten Modepreis Hannover teilgenommen und in der Kategorie „Nachhaltiges Konzept“ den ersten Preis gewonnen.

Praktika bestätigten die Berufswahl

Dass sie einen künstlerisch-kreativen Beruf ergreifen würde, stand für die 23-Jährige schon früh fest. „Nur ob es Musik oder Mode werden würde, musste ich ein bisschen länger überlegen“, erzählt sie.

Schließlich sei nach mehreren Praktika zum Beispiel bei einem Modedesigner in Köln oder am Staatstheater Braunschweig in der dortigen Schneiderei die Entscheidung zugunsten des Modedesigns ausgefallen. „Ich habe viel probiert und das Gefühl bekommen, dass es zu mir passt. Mit der Entscheidung bin ich sehr zufrieden“, so Jasmer.

Stilechte Fotos zur Kollektion entstanden im Moor. Quelle: Ulf Jasmer

Schon früh hat die Preisträgerin mit dem Nähen begonnen, angeleitet von ihrer Mutter, und immer mehr Freude daran entwickelt und Techniken verfeinert. Zum Abschluss des auf acht Semester ausgelegten Bachelor-Studienganges galt es für die Absolventen, eine komplette Kollektion vorzustellen. Weiterhin war es möglich, sich um den Modepreis Hannover zu bewerben und die Abschlusskollektion Ende September dort vorzustellen.

Fachjury war international besetzt

Insgesamt stellten sich 24 angehende Modedesigner mit jeweils mindestens drei Outfits der Konkurrenz, und Annika Jasmer konnte mit ihrem Konzept „Brennum allt“ (alles verbrannt) die international besetzte Fachjury überzeugen. Als Preisgeld erhält sie 500 Euro.

Für ihre preisgekrönte Kollektion hat Jasmer nicht nur Materialien verwendet, die vollständig kompostierbar sind, sondern teilweise auch die Stoffe selbst gewebt und von Hand mit Naturmaterialien gefärbt. „Teilweise ging es hier zu wie in einer Hexenküche“, fügt Vater Ulf Jasmer schmunzelnd hinzu. Selbst Schuhe wurden für die Kollektion von Hand geschnitzt und mit Stoff ergänzt.

Inspiration durch Reise nach Island

Inspirationen erhielt Annika Jasmer auf einer gemeinsamen Reise mit ihrem Vater nach Island. „Ich war dort sehr fokussiert auf die Naturgewalten und beeindruckt von der Natur und dem Glauben der Isländer an Elfen und Trolle, dass ich das Thema einfach aufgreifen musste. Mir ist Nachhaltigkeit sehr wichtig, und ich möchte auch in Zukunft weiter daran arbeiten, mehr Bewusstsein dafür im Modebereich zu schaffen“, sagt die junge Designerin.

Von Antje Ehlers

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