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Stadt Peine Peinerin (15) starb auf brennender Adria-Fähre
Stadt Peine Peinerin (15) starb auf brennender Adria-Fähre
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23:06 04.01.2015
Der Brand hat das Schiff stark beschädigt. Mindestens 14 Menschen starben bei dem Unglück - darunter eine 15-Jährige aus Peine. Quelle: AFP

Die Mutter des Mädchens wird weiter vermisst (PAZ berichtete). Die Familie möchte namentlich nicht genannt werden.

Die 15-Jährige soll hier geboren und dementsprechend deutsche Staatsangehörige sein. Insgesamt waren von der Peiner Familie Vater, Mutter sowie zwei Töchter an Bord, als das Unglück geschah. Der Vater und die ältere Tochter blieben unversehrt.

Auf der Adria-Fähre „Norman Atlantic“ war am Sonntag vor einer Woche aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen, das mindestens 14 Menschen das Leben gekostet hat. Darunter befand sich eine weitere Tote aus Deutschland, zu der es aber keine weiteren Infos gibt. Insgesamt werden noch etwa 15 Menschen vermisst.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes bestätigte die Peiner Tote, sprach dabei aber bewusst „von einer zweiten toten Person aus Deutschland“, denn in der Berliner Behörde sei noch nicht definitiv klar, ob die 15-Jährige Libanesin oder Deutsche ist.

Klar ist jedoch laut dem Freundeskreis der Peiner Familie, dass der Leichnam des Mädchens, das in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Vöhrum zur Schule ging, bereits in die Fuhsestadt überführt worden ist. Der Vater und die ältere Schwester, die sich beim Unglück auch auf der Fähre befunden hatten, sind demnach auch wieder in Peine angekommen und trauern. Alle Familienangehörigen hoffen nun, dass die Mutter noch lebend gefunden wird.

Für die tote 15-Jährige aus Peine gab es auf verschiedenen Internetforen bereits zahlreiche Beileidsbekundungen. Vor allem viele jüngere Peiner, die das Mädchen gut kannten, sind geschockt.

Bereits am Sonntag vor einer Woche war im Peiner Polizeikommissariat eine Vermisstenanzeige von Angehörigen der libanesischen Familie, die in Peine lebt, aufgegeben worden. Vermisst wird demnach weiterhin die Mutter. Weil sie keinen Kontakt zu den zuständigen Bundesbehörden bekam, hatte sich die Familie an die örtliche Polizeidienststelle gewandt. Laut Polizei-Sprecher Peter Rathai sind die Vermisstenanzeigen zusammen mit Fotos aufgenommen und dann an das Auswärtige Amt weitergeleitet worden.

Unterdessen geht die Inspektion der ausgebrannten Autofähre „Norman Atlantic“ weiter. Allerdings war das Innere des Schiffs, das seit Freitag im Hafen von Brindisi liegt, weiterhin nicht voll zugänglich für die Rettungskräfte, wie der Vize-Staatsanwalt von Bari, Ettore Cardinali, sagte. Sie befänden sich noch einer „Vorbereitungsphase“ und einige Orte seien nicht zugänglich. Auf dem Schiff werden noch weitere Opfer vermutet.

tk/dpa

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