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Peiner soll an versuchtem Mord beteiligt sein

Göttingen Peiner soll an versuchtem Mord beteiligt sein

Kreis Peine. Die Staatsanwaltschaft Göttingen und die Polizeiinspektion Göttingen führen ein Ermittlungsverfahren gegen einen 33 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Peine sowie einen 32 Jahre alten Mann aus Duderstadt wegen des Verdachts des versuchten Mordes beziehungsweise des Raubes zum Nachteil einer 72-jährigen Frau aus Hann. Münden

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Das Gericht in Göttingen.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen hat der 32-Jährige dem mit ihm bekannten Peiner Mittäter davon berichtet, dass das spätere Opfer eine größere Menge Bargeld in ihrer Wohnung aufbewahre. Gemeinsam haben sich die Beschuldigten am 4. Januar 2014 gegen 19 Uhr zur Wohnung der Geschädigten begeben. Der 33-jährige gelangte auf noch nicht geklärte Art und Weise in die Wohnung des Opfers. Dort strangulierte und würgte er die Seniorin, bis er kein Lebenszeichen mehr feststellte. Sodann durchsuchte er nach eigenen Angaben die Wohnung erfolglos nach Bargeld und verließ schließlich unter Mitnahme der Handtasche des Opfers den Tatort. Aufgrund erster Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen den 32-jährigen Mann aus Duderstadt. Dieser trug zur Tatzeit eine sogenannte elektronische Fußfessel aufgrund einer entsprechenden gerichtlichen Anordnung, weil er Freiheitsstrafen wegen verschiedener Sexualstraftaten verbüßt hatte. Eine Überprüfung der von der Fußfessel gesendeten Daten ergab, dass sich der Beschuldigte zur Tatzeit unmittelbar in Tatortnähe aufhielt. Mithilfe der von der Fußfessel gesendeten Standortdaten konnte der Beschuldigte verhaftet werden. Aufgrund seiner Angaben bestand ein Tatverdacht gegen den 33-jährigen Mann aus dem Landkreis Peine  , der ebenfalls verhaftet werden konnte und ein umfängliches Geständnis bei der Polizei abgelegt hat. Die Geschädigte erlitt bei der Tat unter anderem einen Kieferbruch, sie ist jedoch außer Lebensgefahr. Gegen die beiden Männer wurden vom Amtsgericht Göttingen Haftbefehle erlassen.

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