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Stadt Peine Peiner ließen ihr Brunnenwasser testen
Stadt Peine Peiner ließen ihr Brunnenwasser testen
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17:01 07.06.2018
Eine lange Schlange bildete sich vor dem mobilen Wasseranalyselabor. Quelle: Mirja Polreich
Peine

„Wir möchten wissen, was da alles drin ist“, sagte Richard Helmann. Der 85-Jährige aus Peine war einer der ersten in der Schlange und brachte die Halbliterflasche mit Brunnenwasser aus Vöhrum für seinen Schwiegersohn zum Mobil der Firma VSR-Gewässerschutz. „Genutzt wird das Wasser für die Gartenbewässerung und hin, und wieder duscht mein Schwiegersohn auch damit.“

Bürger warteten geduldig

Mit Wasserflaschen und anderen Behältern warteten die Bürger geduldig vor dem Mobil. „Der Andrang ist jedes Jahr groß, es kommen immer etwa 100 bis 150 Leute“, so Gülzow. Je nachdem, ob das Wasser zur Bewässerung von Gemüse, zum Tränken von Tieren oder zum Baden und Duschen genutzt wird, empfahlen er und seine Kollegin Lina Remme die entsprechende Untersuchung.

Extra aus Hämelerwald gekommen war Walter Ferdinand: „Ich möchte wissen, ob in dem Wasser Nitrat drin ist. Wir haben ein Hochbeet mit Gemüse“, sagte der 68-Jährige. Außerdem wollte er abklären, ob mit dem Wasser das Planschbecken für den Enkel befüllt werden kann.

Oft sind die Nitratwerte hoch

„Hohe Nitratwerte sind klassisch – das ist ein großes Problem wegen der intensiven Landwirtschaft“, so der Fachmann. „Bei zu hohem Nitratwert wird zum Beispiel der Gartenteich durch das Algenwachstum grün. Auch Gemüse kann Nitrat anreichern und ist dann nicht mehr so gesund, wie man vielleicht denkt.“

Sollte etwa eine Belastung mit einem oder mehreren Parametern festgestellt werden, müsse anschließend eine Brunnensanierung durchgeführt werden. „Wir beraten auch dazu“, so Gülzow. In einigen Fällen müsse eventuell eine Fachfirma hinzugezogen werden.

Die meisten Proben gingen ins Labor

Nur die kleine Gießwasseruntersuchung wurde vor Ort im Mobil durchgeführt, alle anderen Proben wanderten ins Labor. Die Ergebnisse erhalten die Bürger in etwa zwei Wochen per Post.

Im vergangenen Jahr hatten sich 142 Brunnenbesitzer aus dem Peiner Land an der Aktion der Umweltschützer beteiligt, jede dritte Probe war damals mit Nitrat belastet.

Von Mirja Polreich

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