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Peiner "Wikinger" reisten nach Haithabu

Peine Peiner "Wikinger" reisten nach Haithabu

Peine. Von überall her sind sie gekommen, wilde bärtige Männer in Eichenholz-Booten. Nachbauten von Wikingerschiffen sind beim bislang größten Treffen dieser Art an der Schlei zu sehen. Mit dabei sind auch Henning Messner und Martin Müller aus Peine.

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Henning Messner (l.) und Martin Müller aus Peine posieren beim „Kurs Haithabu“ neben einem Wikingerschiff.

Quelle: dpa

Was lieben die Deutschen so an den Wikingern und ihren Schiffen? „Abenteuer und Freiheit und Ursprünglichkeit, die in den Schiffen zum Ausdruck kommen“, glaubt Anton Englert, Schiffsarchäologe und Forschungskoordinator am Wikingerschiffmuseum Roskilde in Dänemark.

Englert ist standesgemäß zum Wikingerschiff- und Rahseglertreffen „Kurs Haithabu“ nach Busdorf bei Schleswig gekommen: Mit der „Havhingsten“ (deutsch: Seehengst), einem 30 Meter langen Nachbau eines vor fast 1000 Jahren gebauten Kriegsschiffs. „Ein Werkzeug der Macht und Statussymbol.“ Am Freitag war Englert mit dem Schiff von Arnis gekommen, um bei Sommerregen schließlich Busdorf zu erreichen.

Dort wurde das Schiff von zahlreichen „Wikingern“ in Empfang genommen: Bärtige Männer in langen Gewändern, Frauen in wallenden, geschnürten Kleidern. Neben den über 20 Schiffen aus dem gesamten Ostseeraum, die sich zum bislang größten Treffen dieser Art in Europa versammelt hatten, konnten die Freunde der Nordmänner rund um das Wikinger Museum Haithabu auch einen Wikingermarkt besuchen oder ein Theaterstück verfolgen. Die zahlreichen Besucher kamen auch von weiter her - nicht nur aus Peine, sondern sogar aus Belgien.

dpa

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