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Stadt Peine Weißer Ring rückt Internetkriminalität in den Fokus
Stadt Peine Weißer Ring rückt Internetkriminalität in den Fokus
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22:38 21.03.2018
Eine Frau sitzt vor einem Laptop und blickt auf den Binärcode. Die Gefahr von Internet-Kriminalität steigt.  Quelle: dpa
Peine

 Eine repräsentative Untersuchung des Digitalverbandes Bitkom zeigt, fast jeder zweite deutsche Internetnutzer (49 Prozent) ist schon Opfer von Internetkriminalität geworden. Die Risiken der Infizierung von Computern mit Schadsoftware, Betrug bei Online-Geschäften, Diebstahl von Bankdaten, Bedrohung mit hochgeladenen Bildern und Videos sind groß, häufig finanzielle Schäden die Folge.

„Nicht vergessen werden, darf die psychische Belastung der Opfer“, sagt Leiter der Außenstelle Gerhard Welge. „Betroffene fühlen sich machtlos und Tätern schutzlos ausgeliefert.“ Häufig würden sie erneut zu Opfern, da Täter kompromittierendes und erpresserisches Material mehrfach einsetzen. Dazu komme bei vielen die Scham, auf einen Online-Betrüger hereingefallen zu sein. Auch Resignation spiele eine Rolle: Oftmals denken Betroffene, dass die Täter sowieso nicht ermittelt werden. Daher wird auch keine Anzeige erstattet. Welge betont aber: „Wer Opfer von Internetkriminalität wird, muss sich nicht schämen. Täter arbeiten mit raffinierten Methoden.“

Der Verein informiert in Broschüren und Flyern sowie auf seiner Website zum Thema Internetkriminalität. „Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz. Dennoch können Internetnutzer etwas für die eigene Sicherheit tun.“ Der Weiße Ring rät dazu, aktuelle Virenscanner und zusätzliche Sicherheitssoftware wie Firewalls zu nutzen. Betriebssysteme der Rechner, Smartphones und Tablets sollten stets mit neuen Updates des Herstellers versehen sein. Gleiche Passwörter für unterschiedliche Zugänge, etwa für E-Mail-Programme und soziale Netzwerke sind zu vermeiden und regelmäßig zu wechseln. Auch sollten sie mindestens aus sieben Zeichen und immer aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. „Wichtig ist auch das eigene Verhalten im Netz“, sagt Welge. Je mehr von der eigenen Identität öffentlich preisgegeben werde, desto einfacher könne damit Missbrauch betrieben werden.

Von Tilman Kortenhaus

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