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Peiner Weihnachtsmann bei Väterchen Frost

Peine Peiner Weihnachtsmann bei Väterchen Frost

Er ist Kultfigur und Kindertraum in einem. Er lebt in einer prachtvollen Residenz, und an seinem Geburtstag feierte die ganze Stadt – Väterchen Frost ist das Markenzeichen von Veliky Ustyug. Der Peiner Weihnachtsmann war bei ihm zu Besuch in Russland.

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Große Geburtstagssause: Tausende Besucher feierten den Ehrentag von Väterchen Frost (rechts) vor dessen prachtvoller Residenz in Veliky Ustyug (links).

Quelle: oh/dpa

Veliky Ustyug. Anlässlich seines Geburtstages reiste der Peiner Kollege gemeinsam mit Thomas Severin, Geschäftsführer von Peine Marketing, in die russische Region Vologda, wo Väterchen Frost zu Hause ist. „Es war eine abenteuerliche Reise“, schilderte Severin. Allein die Anreise in das knapp 2500 Kilometer entfernte Veliky Ustyug dauerte zweieinhalb Tage – zuerst ein Flug, dann eine 23-stündige Zugfahrt.

Ziel der Reise war es, die Kooperation mit Väterchen Frost zu stärken. „Die Regierung von Vologda hat uns eingeladen“, sagte Severin. Gemeinsam mit etwa 20 weiteren Weihnachtsmännern aus aller Welt feierte der Peiner Kollege – stellvertretend für Deutschland – mit Väterchen Frost dessen Geburtstag.

Severin: „Die Weihnachtsmänner kamen unter anderem aus Kasachstan, der Mongolei, Finnland und der Ukraine. Und sie alle trugen prachtvolle Kostüme. Das war sehr beeindruckend. Unser Weihnachtsmann war ganz neidisch und will sich nun auch nochmal Gedanken über seine Garderobe machen.“

Für die hat Väterchen Frost in seiner Residenz nämlich sogar ein eigenes Ankleidezimmer. „Es gibt ein prunkvolles Schlafgemach, ein Postzimmer und auch ein Wohnzimmer“, sagte Severin.

Doch nicht nur die Residenz beeindruckte ihn. „Die ganze Stadt Veliky Ustyug feierte den Geburtstag“, schilderte Severin. „8000 bis 10 000 Menschen waren dabei. Es gab ein riesiges Feuerwerk, Aufführungen und Musik. Dieser Tag hat in Russland landesweit Bedeutung.“

Und auch der Peiner Weihnachtsmann gehört nun offiziell zum Konzept. „Wir haben in Russland einen offiziellen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen von Väterchen Frost unterzeichnet“, so Severin. Künftig wird nun also auch der Peiner Weihnachtsmann und sein Markt in Vologda vermarktet.

Umgekehrt bereichert Väterchen Frost regelmäßig den Weihnachtsmarkt in Peine. „Damit haben wir in der Region ein Alleinstellungsmerkmal“, sagte Severin.  „Unser Markt lebt vom guten Programm.“

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Das Geschäft mit Väterchen Frost

Die etwa sieben Kilometer von der Stadt Veliky Ustyug entfernte, mitten im Wald gelegene Residenz von Väterchen Frost ist das ganze Jahr über für Touristen geöffnet.

„Die Regierung hat vor etwa 15 Jahren die Residenz gebaut, um mehr Touristen in die Region zu locken  und um Arbeitsplätze zu schaffen“, erklärte  Severin. „Mittlerweile arbeiten 50 Beschäftigte dort, und jährlich pilgern mehr als eine Million Menschen dort hin.“

Allein an seinem Geburtstag am 18. November feierten mehr als 1000 Kinder mit Väterchen Frost. Folklore-Gruppen traten auf, es gab Musik und jeder angereiste Weihnachtsmann übergab Väterchen  Frost Geschenke.

„Die Zeremonie wurde sogar auf Großbildleinwände nach draußen übertragen“, so Severin. Unzählige Fernsehteams und etwa 40 internationale Journalisten verfolgten das Spektakel.

Nach Severins Angaben verfügt die „Ded Moroz Aktiengesellschaft“, die Väterchen Frost vermarktet, jährlich über einen Etat von drei Millionen Euro. „Das sind ganz andere Dimensionen“, so Severin. „Aber es ist schon Wahnsinn, was man aus einer Vision so machen kann.“

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