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Stadt Peine Peiner Unternehmer informierten sich über Gefahren aus dem Netz
Stadt Peine Peiner Unternehmer informierten sich über Gefahren aus dem Netz
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17:00 28.06.2018
Kennen die Gefahren von Cyber-Kriminalität: Unternehmer Uwe Brecht (von links), Sicherheitsberater Jan Simon und Allianz-Vertreter Tim Enders Quelle: privat
Peine

Auf welchen Wegen und mit welchen Methoden kriminelle Hacker in die Firmen-Netze eindringen, welchen Schaden sie dabei anrichten und welche (vor allem finanzielle) Folgen sich dabei für ein Unternehmen ergeben – das war kürzlich Thema einer Veranstaltungsreihe der Allianz, die auf Einladung von Vertreter Tim Enders auch von Peiner Unternehmern besucht wurde.

40 Prozent der Unternehmen waren bereits mindestens einmal betroffen, im Risk-Barometer der Allianz-Versicherung rangiert die Angst vor den Gefahren aus dem Netz auf Rang zwei – noch vor Feuer-Schäden oder Naturkatastrophen. Die IT-Sicherheitsfirma „Sopra Steria“ führte in einer kurzweiligen und anschaulichen Präsentation vor, wie einfach und zuverlässig die Cyber-Kriminellen sich heutzutage Zugang verschaffen können.

Virenscanner und Firewalls bieten keinen verlässlichen Schutz

„Menschliche Neugier und Unachtsamkeit sind die größten Einfallstore in eine Firma“ fasst Sicherheitsberater Jan Simon von Sopra Steria das Gezeigte zusammen. Gängige Sicherungssysteme wie zum Beispiel Virenscanner und Firewalls können leider keinen verlässlichen Schutz mehr bieten.

Enders weiß: „Mann kann den virtuellen Einbruch in Ihre Systeme mit einem normalen Wohnungseinbruch vergleichen: Wer unbedingt rein will, der kommt auch rein. So kann jeder nur versuchen, es den Kriminellen so schwer wie möglich zu machen.“

Unternehmer Uwe Brecht aus Peine zeigte sich beeindruckt: „Es war schon sehr interessant zu sehen, was alles möglich ist. Man geht mit einem mulmigen Gefühl wieder in die Firma.“

Die Folgen eines solchen Vorfalles sind nur schwer kalkulierbar. Neben einem Lösegeld und den Kosten für Forensik und die Wiederherstellung der Datensätze können auch noch Reputationsschäden und im schlimmsten Fall sogar Strafverfahren wegen unzureichend gesicherter Daten auf die Betroffenen zukommen. Versicherungslösungen für Cyber-Gefahren existieren bereits seit einigen Jahren, sind aber bisher noch nicht sehr weit verbreitet, heißt es von den Experten.

Von Anna Gröhl

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