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Stadt Peine Peiner Träger kämpft mit hohen Energie- und Schrottpreisen
Stadt Peine Peiner Träger kämpft mit hohen Energie- und Schrottpreisen
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23:00 16.03.2018
Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung arbeitet auf dem Gelände der Salzgitter AG am Hochofen.  Quelle: dpa
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Peine

 An die erfolgreichen Vorjahre konnte die PTG aufgrund dieser Markteinflüsse nicht anknüpfen, heißt es im am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht des Mutterkonzerns Salzgitter AG. Dieser verbuchte unter dem Strich übrigens einen satten Gewinn in Höhe von 238 Millionen Euro.

Bei der PTG habe man nur dank der positiven Ergebnisentwicklung im vierten Quartal 2017 ein „nahezu ausgeglichenes Ergebnis“ erzielen können. Genaue Zahlen für Peine nennt die Salzgitter AG traditionell nicht. Dass am Ende nur ein kleiner Verlust stand, sieht Betriebsratschef Udo Meyer auch als Verdienst der rund 787 Beschäftigten an.

„Wenn wir keine so qualifizierten und motivierten Mitarbeiter hätten, wäre das Ergebnis für 2017 nicht erreicht worden“, sagt Meyer. Alle zögen an einem Strang, und auch die niedrige Abwesenheitsquote spreche für sich.

Allerdings, und das ist wohl die Kehrseite der Medaille, sei in den vergangenen Jahren bei der PTG an vielen Stellen eine deutliche Arbeitsverdichtung festzustellen. Sogenannte Reparaturschichten seien hinsichtlich der Zeiten und Intervallen verändert worden, was bei den Betroffenen zu Stress führe. Zusätzlich würden immer weniger Fremdfirmen im Haus eingesetzt, wobei die Arbeit die gleiche bleibe, schildert Meyer.

Bessere Geschäftszahlen Anfang 2018

Erfreulich seien die wieder besseren Geschäftszahlen in den ersten zwei Monaten des Jahres 2018. Ein weiterer Jobabbau sei zum Glück derzeit auch kein Thema. „Das können wir ausschließen“, sagt Meyer. Auch die Azubis hätten zuletzt übernommen werden können. Im Schnitt gibt es 20 Lehrstellen bei der PTG.

Sorge bereiteten perspektivisch die hohen Strompreise. Die PTG zahle eine im Verhältnis zu anderen produzierenden Unternehmen sehr hohes Durchleitungsgebühr. Zwar soll es bis 2021 eine Angleichung stattfinden, doch das helfe derzeit nicht weiter, so Meyer.

Insgesamt sei davon auszugehen, dass sich aufgrund der europäischen Überkapazitäten die Marktsituation für Stahlträger künftig nicht grundlegend ändern wird, erklärt der Sprecher der Salzgitter AG Bernhard Kleinermann zur Perspektive für die PTG.

Von Michael Lieb

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