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Stadt Peine Peiner Rotarier fördern Schulprojekt in Uganda mit 10 000 Euro
Stadt Peine Peiner Rotarier fördern Schulprojekt in Uganda mit 10 000 Euro
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14:00 28.07.2018
Peines Rotary-Präsident Michael Kessler besuchte die Schule für Aids-Waisen in Uganda. Quelle: Rotary-Club
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Peine/Kampala

Auf das ungewöhnliche Schulprojekt in Ostafrika ist Rotary-Vorstandsmitglied Ulrich Peitmann aufmerksam gemacht worden. Die Schule setzt sich sehr erfolgreich unter anderem für Aids-Waisen in Kampala ein. Peitmann erklärt: „Mehr als 50 Prozent der aktuell 300 Schüler kommen aus Haushalten mit alleinerziehenden aidskranken Frauen oder sind Waisen. Viele dieser Kinder leben auf der Straße oder in Wellblechhütten. Das Essen in der Schule ist oft ihre einzige Mahlzeit am Tag.“

Doch im Jahr 2016 ist der ursprüngliche Hauptsponsor der Schule gestorben und seine Erben versuchten, aus den ärmlichen Räumlichkeiten noch Geld zu generieren. Der Bestand der Schule war dadurch extrem gefährdet. Aus diesem Grund bildete sich eine Initiative, die sich unter dem Verein HIS-Kingdom zusammenschloss, um dieser Schule zu helfen.

Rotary-Präsident Michael Kessler sagt: „Diesem Verein ist es mit großem finanziellen und persönlichen Engagement gelungen, ein neues Grundstück zu erwerben und damit den Grundstock für den Neubau der Schule zu legen. Dies wurde stark durch die niedersächsische Bingo-Stiftung unterstützt.“

Die Schulkinder in Kampala. Quelle: Rotary-Club

Mehrere Peiner Rotarier – Peitmann, Kessler und Dr. Konrad Bock – haben sich im Februar vor Ort umgesehen. „Wir haben die Schule in Kampala mit ihren jungen, hochmotivierten Lehrkräften besucht und waren danach von diesem Projekt so überzeugt, dass wir es dem Rotary-Club Peine als großes Projekt empfohlen haben“, so Kessler.

Sie besuchten die Schule in Uganda (v.l.): Dr. Heike und Dr. Konrad Bock, Claudia Helbsing-Kessler und Michael Kessler sowie Ulrich Peitmann. Quelle: Rotary-Club

Neben den genannten stehen laut Rotary folgende übergeordnete Argumente im Vordergrund: Den Worten des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier folgend, dass Afrika dringend eine „Bildungsrevolution“ benötige, sei die Investition in eine Schule genau der richtige Ansatz.

Kessler: „Erst eine Mindestbildung erlaubt die Teilhabe am Berufsleben und ist somit ein entscheidender Grundstock zur Entwicklung von Wirtschaft, was wiederum Arbeitsplätze schafft. Dadurch werden die Menschen an ihre Heimat gebunden, wo sie ja auch am liebsten bleiben wollen, denn nur die Not treibt sie in reichere Länder und so auch zu uns. Denn sie erkennen natürlich aufgrund moderner Medien, dass es ein riesiges Wohlstandsgefälle auf unserem Planeten gibt.“

Zudem gibt es laut Rotary auch eine moralische Komponente: „Wir sollten uns bitte vor Augen halten, dass es ein wunderbares Geschenk für jeden von uns ist, in unsere freie und wohlhabende Gesellschaft hineingeboren worden zu sein. Und wir sollten uns bewusst sein, dass unser Reichtum in der Vergangenheit auch auf dem Rücken der Dritten Welt erzielt wurde – wir also durchaus etwas gutzumachen haben“, betont Peitmann. Und weiter: „Es muss daher unser Ansatz sein, alles zu tun, um die Verhältnisse vor Ort attraktiver zu gestalten und eine wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen.“

Ein Blick über die ostafrikanische Stadt. Quelle: Rotary-Club

Der Rotary-Club Peine will daher den weiteren Ausbau der Schule fördern sowie für die nötigen Schulmaterialien sorgen. Die Clubmitglieder haben im ersten Jahr eine Summe von rund 10 000 Euro gesammelt, die folgenden Präsidenten fühlen sich dem Projekt ebenfalls verpflichtet. Man versucht jetzt, diese Summe unter anderem durch überregionale Hilfestellung von Rotary-International zu vergrößern.

Und aktuell ist gemeinsam mit dem Inner-Wheel-Club und dem Silberkamp-Gymnasium geplant, einen Container unter anderem mit Schultafeln, Stühlen und einem Klavier nach Kampala zu schicken. Weitere Infos und Kontakt per E-Mail an die Adresse peine@rotary.de.

Von Thomas Kröger

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