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Stadt Peine Einladung zum Fastenbrechen-Fest
Stadt Peine Einladung zum Fastenbrechen-Fest
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15:17 29.05.2018
Laden zum Fastenbrechen ein (v.l.): Tamer Karahan (Ditib), Mohamad Hammouda (Al Hidaia) und Mehmed Akyalcin (Takva). Quelle: Michael Lieb
Peine

Die drei Peiner Moscheen laden nach einem Jahr Unterbrechung wieder zu einem gemeinsamen Fastenbrechen ein. Das öffentliche Fest findet am Samstag, 9. Juni, ab 20 Uhr auf der Braunschweiger Straße/Neue Straße statt. Die drei muslimischen Gemeinden Takva, Ditib und Al-Hidaia rechnen mit insgesamt rund 2000 Besuchern.

Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es ab etwa 21.45 Uhr ein großes Büfett geben. „Alle Peiner sind eingeladen. Wir wollen nicht nur als Muslime feiern, sondern unsere Kultur und unser Fest mit anderen Menschen teilen“, erklärten Tamer Karahan (Ditib), Mehmed Akyalcin (Takva) und Mohamad Hammouda (Al Hidaia) bei einem Gespräch.

Bühne unter der Nord-Süd-Brücke

Zur Begrüßung sprechen jeweils Vertreter der drei Moscheen. Eingeladen seien auch Bürgermeister Klaus Saemann und Landrat Franz Einhaus (beide SPD) sowie Vertreter der Polizei, Kirchen, Sportvereine und anderen Einrichtungen, so Hammouda. Vor dem Essen tritt die Gesangsgruppe der Al-Hidaia-Moschee auf der Bühne unter der Nord-Süd-Brücke auf. Die Lieder werden auf Arabisch, Deutsch und Türkisch gesungen, dazu wird getrommelt.

Die Veranstalter rechnen mit Besuchern aus der ganzen Region. „Wie viele tatsächlich kommen, hängt wahrscheinlich auch vom Wetter ab“, sagt Karahan. Im Bereich Braunschweiger Straße und Neue Straße werden rund 140 Bierzeltgarnituren aufgestellt. Nach dem Essen ist die Veranstaltung auch gleich wieder zu Ende. Gegen 23.30 Uhr beginnt schon wieder der Abbau. Dann geht es für die Gläubigen zum Abendgebet.

Ein Fest nicht nur für Muslime

„Mit der Veranstaltung wollen wir auch ein Signal setzen und zeigen, dass in der Südstadt alle zusammen stehen“, erklärt Akyalcin. Das Fest sei nicht auf Muslime bezogen, jeder Interessierte könne kommen – und sich einfach dazugesellen. Es gehe ausschließlich um die Gemeinschaft, so der Takva-Vertreter.

Ganz gezielt wolle man dabei Berührungsängste bei den Menschen abbauen und eventuelle Vorurteile abbauen, so Akyalcin. Um dieses Ziel auch wirklich zu erreichen, denken die Moschee-Vertreter bereits darüber nach, dass Fest im nächsten Jahr außerhalb der Südstadt stattfinden zu lassen, auf „neutralem Boden“ sozusagen, so dass die Hemmschwelle niedriger ist. Im Visier habe man den Stadtpark. Gespräche dazu mit der Stadt Peine stünden allerdings noch aus.

Von Michael Lieb

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