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Stadt Peine Schweinepest und Nutria waren Themen
Stadt Peine Schweinepest und Nutria waren Themen
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12:38 06.03.2018
Versammlung: Vorsitzender Axel Rühmann begrüßte viele Ehrengäste.  Quelle: Jägerschaft Peine
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Peine

 Früherkennung, Aufklärung, Vorsorge und keine Panikmache: Diese Schritte im Umgang mit der Gefahr, die durch die Afrikanische Schweinepest ausgeht, waren Thema bei der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft des Landkreises Peine im Saal der Schützengilde. Rund 200 Jäger kamen.

Zuvor fand die Hegeschau statt. Beitragsanpassungen, Zahlen über das erlegte und durch den Straßenverkehr getötete Wild im vergangenen Jagdjahr sowie Berichte der Obleute und Dankesworte an die Ehrenamtlichen standen auf der Tagesordnung. Vorsitzender Axel Rühmann begrüßte als Ehrengäste Kreisbaudirektor Wolfgang Gemba, Peines stellvertretende Bürgermeisterin Elke Kentner, Dr. Tatjana Shobeiry Fard vom Veterinäramt und den Leiter der Polizeistation Ilsede, Frank Eisenberg.

Gemba informierte, dass die Kreisverwaltung die Schonzeit für adultes Schwarzwild aufhebt (PAZ berichtete). Der Landkreis betreibe eine aktive Krisenplanung, wie einem Ausbruch der Tierseuche am intensivsten begegnet werden könne. Hege, Pflege sowie Naturschutz seien von großer Bedeutung und von der Jägerschaft geprägt, der er für die gute und transparente Zusammenarbeit dankte. Er habe als Jungjäger 1997 seinen Jägerbrief erhalten, werde 2018 pensioniert und freue sich, demnächst beim „Waidwerken“ einige Jäger wiederzusehen.

Hauptversammlung: Blick in den Saal der Peiner Schützengilde. Quelle: Jägerschaft Peine

Die Störung der Infoveranstaltung „Fuchstag“ des Hegerings Wendeburg bezeichnete Kentner als „drastische Methoden“ der Jagdgegner und „nicht akzeptabel“. Es würden bewusst Personenschäden in Kauf genommen. „Sie als Jäger haben gesetzlich festgesetzte Aufgaben in der Natur“, so Kentner. Die Überlegungen, Schonzeiten für Nutria aufzuheben, nannte sie „folgerichtig“, zugleich wies sie auf kein „leicht erkennbares Mutterschutz-Merkmal“ hin.

Ausgezeichnet: Die geehrten Mitglieder der Kreisjägerschaft Peine. Quelle: Jägerschaft Peine

Vorsitzender Rühmann sprach angesichts der Zunahme von Beutegreifern im Peiner Land – wie Nutria – die zunehmende Bedeutung der Fallenjagd an. Das bekräftigte Kreisjägermeister Hans Werner Hauer mit Zahlen: „557 erlegten Hasen stehen 1186 Stück Raubwild gegenüber, das Verhältnis passt nicht mehr.“ Mit sehr großer Mehrheit wurde der Erhöhung des Mitgliederbeitrags von 50 auf 65 Euro ab 2019 zugestimmt. Die letzte Erhöhung hatte 2000 stattgefunden.

Die Geehrten der Kreisjägerschaft Peine

40 Jahre: Karl Brandes, Hinrich Gardemin, Christoph Reese (alle Schwicheldt), Eckhard Baars (Uetze), Dirk Dobrick (Eickenrode), Jürgen Papenburg (Oelerse), Horst Santelmann (Blumenhagen), Eberhard Reinecke (Groß Lafferde), Johann Rosenberg (Bettmar), Ludwig Hauer (Wipshausen), Hennig Behme jun., Christian Cordes, Hans-Henning Rischbieter und Heino Zoch (alle Bortfeld).

50 Jahre: Ulrich Graf von Hardenberg (Schwicheldt), Ursula Renneberg (Ölsburg), Gunnar Seegers (Handorf), Horst-Günther Hancken (Eixe), Heribert Janowitz (Abbensen), Carl-Otto Aumann (Mehrum), Werner-Christian Homann (Zweidorf), Willi Plote (Wense), Günter Knoblich und Paul Vollbrecht (beide Sophiental).

60 Jahre: Marie-Louise Hansen (Rosenthal), Karl Mahnkopf (Handorf), Rudolf Kemmer (Edemissen).

65 Jahre: Erich Heuer (Plockhorst), Gebhard Jordens (Alvesse), Helmut Harig (Bortfeld) und Richard Wittenberg (Wendeburg).

70 Jahre: Karl Schaper (Groß Solschen).

LJN-Verdienstabzeichen in Bronze: Christoph Prinz (Hohenhameln) und Tillmann Möhring (Groß Gleidingen).

DJV-Verdienstabzeichen in Bronze: Hermann Borchers (Groß Lafferde).

DJV Wildhegeabzeichen: Werner Jürgens (Stedum) und Otto Peyers (Bekum).

LJN-Naturpfleger-Verdienstabzeichen: Manfred Herrmann (Hohenhameln).

Goldenes Rebhuhn (für Nichtjäger, die um den Erhalt der Natur verdient machen): AG Natur- und Landschaftspflege der Ortschaft Hohenhameln.

30 Jahre aktives Jagdhornblasen: Silke Loos (Vallstedt), Katrin Schulz (Broitzem), Wolfgang Meyer (Bortfeld) und Hans Werner Hauer (Wendeburg).

Von Birthe Kußroll-Ihle

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