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Peiner Chefarzt gibt Tipps: „Das hilft bei Krampfadern“

Bei der Behandlung von Krampfadern gibt es verschiedene Möglichkeiten Peiner Chefarzt gibt Tipps: „Das hilft bei Krampfadern“

Wie lassen sich Krampfadern behandeln - und gibt es eine Möglichkeit zur Vorbeugung? Professor Dr. Omke Teebken, Chefarzt der Klinik für operative und endovasculäre Gefäßchirurgie in Peine, weiß Rat. „Krampfadern sind ausgeweitete, oberflächliche Venen der Beine.

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Kompressionsstrümpfe (links) können Beschwerden lindern, Radfahren hilft bei der Vorbeugung von Krampfadern.

Quelle: Archiv

Peine. Entgegen der landläufigen Meinung leitet sich das Wort ‚Krampfadern‘ nicht vom ‚Krampf‘, sondern vom mittelhochdeutschen Begriff für ‚krumme Ader‘ ab“, so der Chefarzt.

Etwa 80 Prozent der Deutschen haben Probleme mit den Venen, die Häufigkeit steigt mit dem Lebensalter. Frauen sind etwa dreimal häufiger als Männer betroffen. Zur Vorbeugung empfiehlt Teebken Bewegungsübungen, Schwimmen und Radfahren. Auch das Hochlegen der Beine, keine enge Kleidung, Vermeidung starker Hitze und Abduschen der Beine mit kaltem Wasser am Abend können vorbeugend wirken.

Krampfadern können je nach Art und Größe unterbunden, entfernt oder verödet werden. Ist die Stammvene betroffen, wird die erweiterte Vene meist per Sonde gezogen. Neuere Methoden setzten auf die Verklebung der Vene mittels Lasertechnik oder Ultraschall. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen aber nicht immer übernommen. Hinzu kommt, dass so zwar die Hauptvene behandelt werden kann, aber in der Regel die Entfernung der Seitenastvenen komplizierter ist.

Teebken: „Kompressionsstrümpfe können die Beschwerden bei Krampfadern verringern, etwa während der Schwangerschaft oder bei Wassereinlagerungen anderer Ursache.“ Leidet der Patient zusätzlich an arteriellen Durchblutungsstörungen, so dürfen Kompressionsstrümpfe in der Regel nicht getragen werden.

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