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Peiner Bündnis setzte Zeichen: „Wir wollen keine Rechtsradikalen“

Peine Peiner Bündnis setzte Zeichen: „Wir wollen keine Rechtsradikalen“

Keine Frage: Peine hat am Sonnabend ein Zeichen gesetzt für Toleranz und Weltoffenheit. Mit einem bunten Fest auf dem historischen Marktplatz reagierte ein breites Bündnis gegen Rechts auf die Neonazi-Demo auf dem Hagenmarkt. Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer sprach allen aus der Seele, als sie sagte: „Ich möchte lieber in einer bunten Welt leben, als vom Einheitsbraun verschluckt zu werden.“

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Klare Worte auf dem historischen Marktplatz: Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer sprach zu den Bürgern.

Quelle: azi/2

Peine. SPD, CDU, Grüne, FDP, Linke, beide großen christlichen Kirchen aus Peine, Gewerkschaften und andere gesellschaftliche Gruppen – das überparteiliche Bündnis gab ein geschlossenes, eindrucksvolles Bild ab.

Fast alle Gruppen waren bei der Kundgebung mit einem Redner vertreten, mehrere Hundert Peiner hörten (verteilt über drei Stunden) zu. „Ich freue mich, dass heute alle demokratischen Parteien zusammenstehen“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil. Er sprach sich für ein Verbot der NPD aus: „Das ist keine Partei, das ist eine verbrecherische Organisation.“

Bürgerschaffer Thomas Weitling erklärte: „Auch das Freischießen ist hier vertreten, weil wir deutlich machen wollen, dass wir keine braunen Köpfe in Peine haben wollen. Rechtsradikales Gedankengut hat hier keinen Platz.“

Das betonte auch Christoph Plett. „Die Veranstaltung zeigt mir, dass wir in unserer Stadt keine rechtsradikalen Kräfte wollen“, sagte Peines CDU-Chef, der in der gemeinsamen Kundgebung auf dem historischen Marktplatz ein wichtiges Signal sieht: „Wir haben heute ein Ausrufezeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt.“ Wie alle Redner bekam auch Plett viel Applaus des Peiner Publikums. Die Stadt hat am Samstag Flagge gezeigt.

bor

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