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Peiner BGE betreibt jetzt Lager Asse und Morsleben

Atommüll: Zuständigkeit auch für Schacht Konrad Peiner BGE betreibt jetzt Lager Asse und Morsleben

Die Atommüll-Lager Asse bei Wolfenbüttel und Morsleben in Sachsen-Anhalt haben neue Betreiber. Jetzt ging die Verantwortung auf die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mit Sitz in Peine über.

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Leicht radioaktiver Atommüll wird im ehemaligen Bergwerk und heutigen Atommüll-Lager Asse in eine Einlagerungskammer gekippt.

Quelle: Helmholtz Zentrum Muenchen

Peine. Die BGE ist zudem für den Bau des Endlagers Schacht Konrad in Salzgitter zuständig, wie das Bundesamt für Strahlenschutz mitteilte (PAZ berichtete). Das Bundesamt mit Sitz in Salzgitter war bislang Betreiber der Endlagerprojekte.

Die BGE kommt bis spätestens Ende des Jahres nach Peine. Und mit ihr auch neues Personal, wie viel ist aber noch unklar. Das erklärte BGE-Geschäftsführerin Ursula Heinen-Esser der PAZ. Ihren Betrieb aufnehmen werde die BGE allerdings zunächst in Salzgitter, da die ursprünglichen Pläne nicht realisiert werden konnten. Vorgesehen war, dass die Schachtanlage Asse II, Teile des Bundesamts für Strahlenschutz und die bereits in Peine ansässige Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE) zeitgleich in der neuen Gesellschaft BGE aufgehen. Das Problem: Die Kaufverhandlungen zur Rückübertragung der DBE-Zweidrittel-Beteiligung der Energieversorger an den Bund verzögerten sich. Erster Schritt ist laut Heinen-Esser nun die Übernahme eines Teils der Mitarbeiter vom Bundesamt für Strahlenschutz durch die BGE. Weil dieses seinen Sitz in Salzgitter hat, starte dort die Arbeit.

Im zweiten Schritt soll die Fusion der BGE mit der DBE und Asse II erfolgen. Der Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest.

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