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Peine: Heute große Mahnwache für getötete Straßentiere

Peine Peine: Heute große Mahnwache für getötete Straßentiere

„Kein Fußball auf blutigem Rasen“: Unter diesem Motto protestieren die Mitarbeiterinnen des Peiner Tierheims am Samstag in der Innenstadt. Die Aktion richtet sich gegen die Tötung von ukrainischen Straßentieren im Vorfeld der Europameisterschaft.

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Protestieren gegen die Tötung von Straßentieren: Birte Riemann und Rehpinscher-Dackel-Mix Rocky, der außerdem ein neues Zuhause sucht.

Quelle: azi

Peine. Streunende Hunde und Katzen, die gezielt erschossen oder vergiftet werden, um die Straßen vor der Fußball-Europameisterschaft zu säubern: Seit Monaten steht die Ukraine in der Kritik von Tierschützern. „Doch geändert hat sich kaum etwas“, erklärt Birte Riemann vom Peiner Tierheim.

Deshalb hat sie für diesen Samstag, 14. Januar, eine Mahnwache organisiert. Zwischen 10 und 14 Uhr informiert das Tierheim-Team vor der St.-Jakobi.Kirche über die grausamen Vorkommnisse in der Ukraine.

„Es ist einfacher, die Tiere zu töten, statt sie zu kastrieren und anschließend wieder auszusetzen“, beklagt Riemann. „Für den Stadion-Umbau in Kiew wurden 600 Millionen Euro bereit gestellt, für die Kastration von Straßenhunden aber nur 8500 Euro.“

Laut der Tierschutzorganisation Peta wird bei der Tötung der Tiere auch ein Mittel namens Ditilin eingesetzt, das ähnlich wie das Pfeilgift Curare wirke. Ditilin führe zur Lähmung der Muskeln, so dass die Tiere sich nicht mehr bewegen können. Bei Überdosierung würden auch die Atemmuskeln gelähmt. Die Hunde würden gelähmt, aber bei vollem Bewusstsein einen qualvollen Tod erleiden.

Ehrenamtliche Helfer würden deshalb am Samstag Flyer verteilen und über die Missstände aufklären. Außerdem werden Unterschriften für eine Petition des Deutschen Tierschutzbundes gesammelt. „Denn als Tierschutzverein können wir vor so etwas nicht die Augen verschließen“, sagt Riemann.
Eine Mahnwache mit Teilnehmern aus ganz Deutschland ist für Samstag, 11. Februar, am Kröpke in Hannover geplant.

azi

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