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Stadt Peine Die Schönheit der Schöpfung erkennen und bewahren
Stadt Peine Die Schönheit der Schöpfung erkennen und bewahren
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17:00 05.03.2018
Weltgebetstag 2018: Das Vorbereitungsteam am Tisch mit Früchten des Partnerlandes Surinam.  Quelle: privat
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Stederdorf

Im Gemeindehaus der Sankt-Petrus-Kirche in Stederdorf hatte ein mehr als zehnköpfiges Vorbereitungsteam um Birte Reppin einen Tisch mit Früchten des Landes aufgestellt. Außerdem wurde per Beamer gezeigt, wo Surinam liegt. Der kleine Staat beherbergt eine große Vielfalt an Kulturen und Nationalitäten, ist reich an Regenwald, tropischen Früchten und Bodenschätzen, deren Ausbeutung allerdings für Probleme sorgt.

Die Frauen des Vorbereitungsteams schlüpften in die Rollen unterschiedlicher Frauen aus Surinam. Dort gibt es neben dem Urvolk der Arawak auch Nachfahren ehemaliger afrikanischer Sklaven, Chinesen und Indonesier, deren Vorfahren einst als Plantagenarbeiter kamen, Franzosen und Niederländer, die früher zu den Kolonisatoren gehörten sowie Menschen, die aus den Nachbarstaaten eingewandert sind.

Die Vielfalt führt im Land nicht zu Konflikten. Es wird friedlich miteinander gelebt. Die Surinamesen bezeichnen sich selbst als „Moksi“, was so viel bedeutet wie Mischmasch, aber auch „gemeinsam“ heißt.

Mit der Schöpfungsgeschichte riefen die Frauen dazu auf, die Schönheit der Erde, der Natur und der Lebewesen zu erkennen und zu achten. In einer Meditation konnten die Besucher überlegen, wo sie selbst etwas dazu beitragen können, dieses zu bewahren. Neben der fortschreitenden Umweltverschmutzung durch Gold- und Bauxitabbau sowie Abholzung des Regenwaldes spielt in Surinam aber auch der Zugang zu Bildung eine große Rolle. Nicht überall gibt es weiterführende Schulen.

Die Kollekte soll in Projekte in Surinam fließen, die sich besonders für Mädchen stark machen. Im Anschluss gab es landestypischen Spezialitätenwie Süßkartoffelsalat, exotisch gewürzte Fleischbällchen, Nasi Goreng und zum Nachtisch Kokoskuchen und Mango-Mousse.

Von der Redaktion

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