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Stadt Peine Autos und Fahrräder: ACE gibt Tipps für ein sicheres Miteinander im Verkehr
Stadt Peine Autos und Fahrräder: ACE gibt Tipps für ein sicheres Miteinander im Verkehr
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Günter Kreye (r.) und Horst Kirch vom ACE bei der Kontrolle an der Celler Straße/Ecke Sundernstraße in Peine. Quelle: Foto: Privat
Peine

Fahrradfahren liegt voll im Trend. Gerade in der Stadt kommt man auf dem Rad schneller voran als mit dem Auto. Rund 90 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über ein Fahrrad. Traurige Tatsache ist, dass die Zahl verunglückter und getöteter Radfahrer seit Jahren steigt. Allein 2016 verunglückten 81 274 Fahrrad- und Pedelecfahrer, 393 davon tödlich. Die meisten Unfälle ereignen sich im Kreuzungsbereich. In mehr als 60 Prozent der Fälle war ein Pkw am Unfall beteiligt.

Verkehrssicherheitskampagne in Peine

Der Auto Club Europa (ACE) nahm 2018 bei seiner bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne Zwei- und Vierräder im Stadtverkehr unter dem Motto „Fahr mit Herz!“ ins Visier. In Peine fand eine zweistündige Zählung von 7 bis 9 Uhr an der Celler Straße/Kreuzung Sundernstraße statt.

„Ziel der Aktion ist es, Autofahrern, die an Kreuzungen den Schulterblick missen lassen oder gar nicht blinken, zum Nach- und Umdenken zu bewegen. Zudem wollen wir auch bei Rad- und Pedelecfahrern für regelkonformes wie rücksichtsvolles Verhalten werben“, sagt ACE-Kreisvorsitzender Günter Kreye.

Die meisten Fahrradfahrer radeln ohne Helm

Bedauerliche Vorkommnisse seien registriert worden: 126 Radfahrer wurden gezählt, davon fuhren nur 26 mit Helm. Immer noch fahren 80 Prozent ohne Helm. Drei Radfahrer überfuhren die Kreuzung bei Rotlicht, und zwei benutzten ihr Smartphone während der Fahrt. Bei den Pkw-Fahrern wurden nur die Fahrzeuge erfasst, die von der Sundernstraße auf die Celler Straße fuhren. „Zu diesem bewusst gewählten Zeitpunkt starten die Schüler zum Schulbeginn“, so Kreye.

Nur gut die Hälfte aller Pkw-Fahrer verhält sich korrekt

Von den 112 Fahrzeugen haben sich nur 59 Fahrer – 53 Prozent – korrekt verhalten. Bei 28 Fahrern war kein Schulterblick zu erkennen, und 19 Fahrer blinkten nicht. Vier Fahrer haben bei Rotlicht die Kreuzung überquert, und in zwei Pkws wurde das Smartphone während der Fahrt benutzt.

Erschreckende Bilanz

„Eine erschreckende Bilanz. Unbestritten ist, dass der Stadtverkehr herausfordernd ist. Es wird immer enger, und die Infrastruktur für den Radverkehr kann mit Zunahmen der Radler vielerorts nicht mithalten“, so Kreye. Fahrrad- und Pedelecfahrer haben keinen Airbag. Ein achtsames Miteinander sei das A und O für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Dazu gehöre auch, Ablenkung zu vermeiden. Ob im Auto oder auf dem Fahrrad – das Smartphone habe hier Pause.

Auch bei Zeitdruck auf dem Weg zur Arbeit oder zum nächsten Termin hat Rücksichtnahme Priorität: Kreye: „Für Autofahrer gilt, Abstand einzuhalten und nicht auf Radwegen zu stoppen oder zu parken. Beim Abbiegen, Schulterblick. Radfahrende sollen ebenso an Abstand denken, niemals auf der verkehrten Straßenseite fahren oder an einer roten Ampel den Fußweg queren. Einmal mehr vorausgeschaut, sorgt für Sicherheit, weniger Konflikte und ein entspanntes Ankommen.“

Von Birhte Kussroll-Ihle

Bislang fährt er Passat Diesel: Dirk Wittenberg aus Groß Lafferde testet jetzt eine Woche lang für die PAZ den Passat GTE – einen Plug-in-Hybriden.

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09.11.2018