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Peine: 20 Jahre Freiwilligen-Agentur

Kleine Feierstunde Peine: 20 Jahre Freiwilligen-Agentur

Mit kleinen Schritten Großes bewirken“: Dieser Grundsatz prägt die Arbeit der Freiwilligen-Agentur des Paritätischen Peine, die 1997 ihre Tätigkeit aufnahm. Mit einer kleinen Feierstunde und rund 30 geladenen Gästen wurde das 20-jährige Bestehen der Einrichtung begangen. Danach fand ein Dankeschön-Nachmittag mit vielen Ehrenamtlichen statt

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Dankesworte für die Ehrenamtlichen hatten (v.l.): Heike Horrmann-Brandt, Gabriele Daniel und Matthias Möhle. Sven Waida (r.) umrahmte mit Gesang und Gitarre die Feierstunde.
 

Quelle: Birthe Kussroll-Ihle

Peine.  Die Leiterin der Freiwilligen-Agentur, Gabriele Daniel, hob die Vorzüge des Ehrenamtes hervor und dankte Organisationen, Verbänden, Vereinen und Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Sie bezog sich auf Erfahrungswerte des Hirnforschers Manfred Spitzer. Danach beuge freiwilliger Einsatz für andere Krankheiten wie Bluthochdruck, erhöhtem Blutzucker oder zu hohen Blutfetten vor. Zudem löse Ehrenamt Glücksgefühle aus und wirke gegen Einsamkeit. Auch käme ein aktuelles Buch („Geber, Nehmer oder Tauscher“) zu dem Schluss, dass Geber erfolgreichere und glücklichere Menschen seien.

Heike Horrmann-Brandt, Geschäftsführerin des Paritätischen Peine, hob hervor, dass die Freiwilligen-Agentur die innovative Kraft in der Mitte der Gesellschaft sei. Das sinnstiftende Ehrenamt brauche solche hauptamtlichen Strukturen. Der Landkreis und das Land Niedersachsen bezuschussten die Einrichtung, die auch erhebliche Eigenmittel aufbringe. „Ohne Ehrenamt wäre unser soziales Zusammensein viel ärmer“, sagte sie.

Ehrenamt in Geld aufzuwiegen, wäre nicht bezahlbar, sprach Matthias Möhle, stellvertretender Landrat, die hohe Anerkennung und Wertschätzung des freiwilligen Engagements an. Es brauche Menschen, die anpackten, die andere ansteckten, die Lösungen entwickelten, gemeinsam mit den Kommunen und oft auch mit Unternehmen. Der Bezug des Ehrenamtes zur Stärke der Demokratie sei auch Thema beim Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier gewesen. Bürger, die sich für andere engagierten, übernähmen Verantwortung und stärkten das gesellschaftliche Miteinander. Sven Waida umrahmte mit Gesang, Gitarre und Eigenkompositionen musikalisch die Feierstunde.

Von Birthe Kußroll Ihle

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