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PUT: Wir müssen ausgliedern

IG Metall wirft Firma Tarifflucht vor PUT: Wir müssen ausgliedern

Der Streit zwischen der finanziell angeschlagenen Peiner Umformtechnik (PUT) und der IG Metall geht weiter. Die PUT hatte angekündigt, durch eine Firmenausgliederung Kosten senken zu wollen.

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Die Peiner Firma PUT an der Woltorfer Straße: Aus dem Metall werden große Schrauben für die Industrie hergestellt. Das klamme Unternehmen möchte eine GmbH ausgliedern.

Quelle: cb

Peine. Der Geschäftsführer des Schraubenherstellers, Siegfried Jende, sagte der PAZ: „Auch wenn die Gewerkschaft etwas anderes behauptet. Unsere Erlöse sind zu gering und daher müssen wir sparen und das hohe Lohnniveau normalisieren. Das geht durch die Gründung einer neuen GmbH.“ Bislang würden die Mitarbeiter der PUT laut einer Studie des Arbeitgeberverbandes Niedersachsen „im Durchschnitt bis zu 3000 Euro mehr im Jahr verdienen als bei vergleichbaren Firmen“. Man müsse die Kosten senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dem widerspricht Frank Raabe-Lindemann von der IG Metall: „Ich weiß, dass die PUT nicht mehr zahlt als beispielsweise die Firma Stoll in Lengede. Das sind doch vorgeschobene Argumente, um die geplante Tarifflucht zu kaschieren.“ Die Gewerkschaft hatte sich aber bereit erklärt, mit der PUT über einen Sanierungs-Tarifvertrag zu verhandeln. Dafür wurde ein Prüfer engagiert, dessen Gutachten jetzt vorliegt. Die ersten Ergebnisse will die IG Metall am Sonnabend ab 11 Uhr bei einer Mitgliederversammlung im Peiner Forum vorstellen. Es werden 200 Gäste erwartet.

tk

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