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Stadt Peine PUT: Gericht bestätigt Eingang von Insolvenzantrag
Stadt Peine PUT: Gericht bestätigt Eingang von Insolvenzantrag
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12:00 13.03.2018
Die Peiner Umformtechnik: Am Montag wurde Insolvenz beantragt. Quelle: Archiv
Peine

Laut dem PUT-Betriebsratsvorsitzenden Uwe Simon habe die Geschäftsführung den Antrag für ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Diesem steht die Arbeitnehmervertretung jedoch äußerst skeptisch gegenüber, da sie befürchtet, dass dabei eben nicht im Sinne des Unternehmens entschieden wird. Simon: „Uns ist ein klassisches Regelverfahren, in dem ein externer Insolvenzverwalter eingesetzt wird, lieber.“ Eine Schutzschrift mit einer entsprechenden Forderung nach einem Regelverfahren hatte der Betriebsrat bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht hinterlegt. Darin macht sich die Arbeitnehmervertretung auch dafür stark, selbst in den zu bildenden Gläubigerausschuss aufgenommen zu werden. Denn sie fordert zudem Geld für die Beschäftigten zurück. Es geht um rund eine Million Euro.

Im Zuge des Zukunftsvertrags, der eigentlich zur Sicherung des Standorts beitragen sollte, hatte die Belegschaft im Schnitt auf elf Prozent Lohn verzichtet. Damit, so Simon, hätten die Beschäftigten ihren Beitrag geleistet, der Gesellschafter Hanse IK, der Geld habe ins Unternehmen stecken sollen, jedoch nicht. Wie viel in das Unternehmen floss und wie die Geschäftsleitung dies sieht, bleibt weiterhin offen. Der Geschäftsführer der PUT und des Gesellschafters Hanse Industriekapital, Marc Eberle, war für eine Stellungnahme gestern nicht erreichbar. Für Dienstag habe die PUT-Geschäftsführung eine Info-Runde angekündigt, in der das weitere Vorgehen skizziert werden soll.

Die Peiner Umformtechnik steckt seit Monaten in einer tiefen Krise. Am vergangenen Donnerstag hatte der PUT-Generalbevollmächtigte Hartwig Hillert während einer Betriebsversammlung angekündigt, Insolvenz zu beantragen. Die Solidarität mit der Traditionsfirma ist groß – auch Landes-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte seine Unterstützung zugesagt. Das Ministerium werde sich an der Investorensuche beteiligen und in den Prozess einbringen, so Althusmann.

Von Michael Lieb

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