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Stadt Peine Drama mit „Polizeieinsatz“ - Probleme auf dem Jakobsweg
Stadt Peine Drama mit „Polizeieinsatz“ - Probleme auf dem Jakobsweg
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10:45 07.03.2018
Michaela Gebauer (vorne) und Kristin Willecke liefen gut ausgebaute Wege, oft aber auch verschlungene Pfade.  Quelle: privat
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Peine

 „Hallo Sonne! Anstatt am Morgen panisch aus den Federn zu springen, weil der gruselige Deutsche noch immer bei uns im selben Schlafsaal schnarchte... (Sie erinnern sich?) bin ich seelenruhig aufgewacht und leise aufgestanden. Allerdings schmerzte beim ersten Schritt mein linker Fuß derartig, dass ich wieder rückwärts ins Bett fiel. Er war zwar nicht angeschwollen und sah normal aus, aber ich musste mich zusammenreißen, um nicht vor Schmerzen aufzuschreien.

Egal, Indianer kennen keinen Schmerz. So hüpften Kristin und ich unter die Dusche, packten anschließend unsere Sachen und gingen so schnell wie möglich weiter. Der Weg führte uns wieder am Meer entlang. Wir kletterten Felsen hinauf, um schöne Erinnerungsfotos zu schießen, genossen die frische Brise und wärmenden Sonnenstrahlen und fühlten uns zum ersten Mal wie richtige Pilger. Nach etwa zehn Kilometern führten uns die Pfeile ins Landesinnere Richtung Vila do Conde. Dort machten wir Rast in einem kleinen Restaurant und gönnten uns einen in fettiger Soße eingelegten Hot Dog mit ungesalzenen Pommes. Klingt nicht gut, war es auch nicht.

Dann ging es weiter nach Rates. Doch anstatt die Landschaft zu genießen, ärgerte ich mich unentwegt über meinen Fuß. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, so dass Kristin und ich eine Pause unter einer Brücke einlegen mussten. Dort beichtete ich ihr, dass ich nicht mehr richtig auftreten konnte. Ich hatte auf einmal ein unglaublich schlechtes Gewissen und riesige Angst, dass wir den Jakobsweg nach nur zwei Tagen abbrechen müssen. Mir schossen die Tränen in die Augen.

Es war eine merkwürdige Situation. Kristin und ich kannten uns gerade einmal drei Monate und ich saß nach 23 gewanderten Kilometern weinend neben ihr. Peinlich. Doch anstatt mir Vorwürfe zu machen, nahm sie mich in den Arm, peppelte mich auf und hielt einen Wagen an, der uns mit nach Rates nehmen sollte. Und ehe wir uns versahen, saßen wir auf der Rückbank einer Polizeistreife, die uns die letzten vier Kilometer zur Herberge brachte. Irre...“

Von Michaela Gebauer

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