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Stadt Peine Frauen-Union der Landes-CDU zu Gast im Forum
Stadt Peine Frauen-Union der Landes-CDU zu Gast im Forum
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22:53 26.08.2018
Delegiertentag der Frauen-Union der CDU:Kai Seefried, Marion Övermöhle-Mühlbach, Ute Krüger-Pöppelwiehe, Annette Widmann-Mauz und Dr. Bernd Althusmann (v.l.n.r.) Quelle: Sylvia Knapek-Wodausch
Peine

Zur Tagung im Forum in Peine kamen über 100 Frauen aus Niedersachsen zusammen.

Nach der Eröffnung durch die Landesvorsitzende Ute Krüger-Pöppelwiehe erhielten die vielen geladenen Gäste die Möglichkeit, mit ihren Beiträgen zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht: Wählen ja – Teilhabe nein?“ die verschiedenen Aspekte einer angemessenen Vertretung von Frauen in Parlamenten darzulegen.

Aus Peine waren dazu Christoph Plett, Vorsitzender des CDU Kreisverbandes Peine, der stellvertretende Bürgermeister Thorge Karnick, Rainer Röcken (2. stellvertretender Landrat) und die Gleichstellungsbeauftrage Silke Tödter eingeladen.

Die Generalsekretärin der Bundes-CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, schichte eine Videobotschaft. Quelle: Sylvia Knapek-Wodausch

Plett wies in seiner Rede ausdrücklich darauf hin, dass sich die Präsenz von Frauen mit ihrer Sichtweise und ihrer Sozialkompetenz in der Politik unbedingt verstärken müsse. „Dennoch ist seit einigen Jahren der Anteil von politisch aktiven Frauen rückläufig“, kritisierte Marion Övermöhle-Mühlbach in ihrer Rede. Sie ist die Vorsitzende des Landesverbandes der FU Braunschweig und des Kreisverbandes Peine.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurden jetzt auf Länderebene alternative Wege beschritten: Zusammen mit Kai Seefried, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, werden Frauen durch das sogenannte „Tandem“-Projekt mit Mentoren in die politische Arbeit eingeführt und gecoacht. Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretärin der CDU Deutschlands, überbrachte eine Videobotschaft und hob darin hervor, wie wichtig Frauen in Spitzenpositionen seien.

Dr. Bernd Althusmann, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung in Niedersachsen, forderte in einer fast leidenschaftlichen Rede alle Verbände bedingungslos auf, den Frauenanteil in den Parteien zu verstärken. Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration und Vorsitzende der Frauen-Union gab in ihrer Rede zu bedenken, dass es heute bisweilen schon wieder Tendenzen gibt, den Einfluss von Frauen zu unterwandern.

Die Frauen des Coaching-Programms „Tandem“ mit Kai Seefried (vorne links). Quelle: Sylvia Knapek-Wodausch

In allen Redebeiträgen wurde deutlich, dass es die vordringlichste Aufgabe sein muss, Frauen verstärkt in die Politik einzubinden. In ihrem historisch motiviertem Abschlussbeitrag über die Einführung des Frauenwahlrechts 1918 pointierte die Literaturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner die Lage der Frauen mit den abschließenden Worten: “Eine Demokratie in Deutschland gibt es erst seit 100 Jahren – seit Einführung des Frauenwahlrechts!“

Von Sylvia Knapek-Wodausch

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