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Nordsee-Wind bläst für Stadtwerke

Stadtwerke Peine Nordsee-Wind bläst für Stadtwerke

Die Stadtwerke Peine beteiligen sich an einem sogenannten Offshore-Windpark in der Nordsee. Das beschloss gestern der Aufsichtsrat.

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Blick von unten auf eines der später 80 Windräder in der Nordsee.

Quelle: Bard-Gruppe

Peine. Etwa 1,3 Millionen Euro werden die Stadtwerke Peine in das Windpark-Projekt „Bard Offshore 1“ investieren und damit selbst zum Miteigentümer der Projektgesellschaft werden. Das entspricht einem Kraftwerks-Anteil von einem Megawatt. Mit dieser anteiligen Strommenge ließen sich rechnerisch etwa 1000 Drei-Personen-Haushalte mit Elektrizität versorgen. Der Bau des Windparks in der Nordsee hat bereits begonnen. Er wird etwa 90 Kilometer nordwestlich von Borkum errichtet.

Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann sagt: „Der Wettbewerb auf dem Strommarkt wird immer härter werden. Ein gesundes Wachstum ist dabei für Stadtwerke unerlässlich. Und dieses Wachstum erzielen wir, wenn wir unsere Wertschöpfungskette erweitern und verstärkt Strom selbst produzieren. Schon deshalb ist die Investition richtig.“

Für Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) hat das Windpark-Projekt noch einen weiteren Vorteil: „Mindestens ein Drittel unserer eigenen Stromproduktion soll aus erneuerbaren Quellen stammen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren und damit Klima und Umwelt zu schonen.“

Um in „Bard Offshore 1“ investieren zu können, schließen sich die Stadtwerke Peine der SüdwestStrom Windpark Gmbh an. Dabei handelt es sich um eine Gesellschaft, die ursprünglich von 15 südwestdeutschen Stadtwerken gegründet wurde und mittlerweile auf etwa 40 Stadtwerke angewachsen ist. Die Stadtwerke Peine profitieren dabei von einer EU-Förderung in Höhe von 50 Millionen Euro. Der Windpark soll 80 Windräder umfassen und bis Ende 2011 fertig gestellt sein.

Thomas Kröger

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