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Stadt Peine Namibiafest auf der Gästefarm in Röhrse
Stadt Peine Namibiafest auf der Gästefarm in Röhrse
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21:23 18.06.2017
Zahlreiche Besucher waren auf die Gästefarm nach Röhrse bei Peine gekommen.  Quelle: Nicole Laskowski
Röhrse

 Trommeln, Straußensteaks und landestypisches Kunsthandwerk: Afrikanisches Flair herrschte am Samstag beim Namibiafest auf der Gästefarm in Röhrse vor. Rund 1000 Besucher wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Dem Veranstalter, dem Verein „Hilfe für Namibia“, ging es dabei auch um Spenden. Er will damit seinen 42. Hilfscontainer-Transport nach Südafrika im September finanzieren.

„Unseren Verein gibt es seit 21 Jahren. Wir haben mittlerweile 41 Container mit Hilfsgütern nach Namibia verschickt. Außerdem haben wir einen Kindergarten neu gebaut und unterstützen rund 100 Projekte in Namibia. Dafür geben wir nicht einfach Geld, sondern sind immer auch direkt vor Ort und prüfen, wie die Projekte verlaufen“, berichtet Vorsitzender Hans-Werner Behrens.

Nun soll im September der nächste Container auf den Weg gebracht werden. Dafür hofft der Verein auf Spenden von Kleidung, Haushaltswäsche, Decken und Bettzeug. Schuhe dürfen nicht ins Land eingeführt werden. 2016 hatte die Spendenbereitschaft nachgelassen, aber nun soll es weitergehen. Wer etwas spenden möchte, kann sich direkt an den Verein wenden.

Zum Fest war auch Andreas Konietschke vom namibischen Konsulat in Hannover gekommen. Er lobte die Arbeit des Vereins als Leuchtturmprojekt für gelebte Hilfe vor Ort. Aus Namibia war unter anderen Kazeri Meroro auf der Gästefarm, die den bunten Trubel sichtlich genoss.

Bei frühsommerlichem Wetter lauschten die Gäste den flotten Rhythmen von „Teos Musikanten“ und der Trommelgruppe „Esengo“. Es gab Kunsthandwerk, Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände aus Afrika zu kaufen – und die Treckerfreunde „Kolbenring“ hatten wieder ihre Oldtimer aufgereiht. Außerdem gab es Kutsch- und Treckerrundfahrten durch den Ort. Auch kulinarisch drehte sich alles um AfrikaStraußensteaks brutzelten auf dem Grill. Wem das dann doch zu exotisch war, der konnte auf Bratwurst und Salate ausweichen. Als süßen Nachtisch gab es Waffeln. Aber keine klassischen in Herzform, sondern Giraffen, Löwen und Elefanten.

Die kleinen Gäste konnten sich derweil an der Produktion von Riesenseifenblasen versuchen, Stockbrot backen oder sich auf der Hüpfburg austoben. Am späten Abend klang das Fest schließlich aus.

Weitere Informationen zum Verein gibt es auf www.gaestefarm-afrika.de

Von Nicole Laskowski

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