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Nach-Weihnachtlicher Ausflug ins alte Russland

Peine Nach-Weihnachtlicher Ausflug ins alte Russland

Mal melancholisch, mal ausgelassen fröhlich: Die Weihnachtszeit verbrachten die Menschen im Russland der Zarenzeit auf ganz unterschiedliche Weise. Einen Eindruck davon gab es am Silvesterabend in den ausverkauften Festsälen mit dem Staatsensemble Ivushka und der „Russischen Weihnachtsrevue“.

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Stimmgewaltige Sänger (u.) und fröhliche Tänze in aufwändigen, farbenfrohen Kostümen wechselten sich bei der „Russischen Weihnachtsrevue“ ab.

Peine . Als überaus charmante Botschafter Russlands präsentierten sich die rund 40 Akteure auf der Bühne des Stadttheaters. Melancholische Lieder, überschwängliche Tänze mit atemberaubenden akrobatischen Einlagen, Livemusik auf für Russland typischen  Instrumenten, aufwändige Kostüme und hochklassige Sänger, Musiker und und Tänzer waren die Zutaten für einen schwungvollen Abend, der beim Publikum hervorragend ankam. 

In atemberaubendem Tempo wechselten die Programmpunkte einander ab. Und dabei zeigte das Ensemble nicht nur auf der Bühne eine Meisterleistung, sondern auch – natürlich verborgen – dahinter: Die zahlreichen Wechsel der aufwändigen Kostüme mitsamt dem traditionellen Kopfschmuck der Frauen verblüfften ein ums andere Mal und lässt auf eine perfekte Logistik schließen.

Ebenso bunt wie die Kostüme war das Programm. Da gab es so etwas wie einen „Schuhplattler auf Russisch“, eine faszinierende Tanznummer mit Springseilen, eine andere mit Hockern und immer wieder kleine tänzerisch-pantomimische Szenen über das Leben im alten Russland, als offenbar die Frauen die Arbeit taten und die Männer sich fröhlich betranken.

Besonders prächtig gelang das opulente Schlussbild mit pelzbesetzten Kostümen, Schneemann und einem gütigen „Väterchen Frost“, mit dem das begeisterte Publikum gut gelaunt und spürbar beschwingt in den zweiten Teil der Silvesternacht entlassen wurde.

wos

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